Vom 24. bis 27. März 2026 versammelt die analytica in München erneut die internationale Laborwelt. Als Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie bietet sie einen umfassenden Marktüberblick für Industrie und Forschung, wobei das digitale, automatisierte und nachhaltige Labor im Fokus steht. Die Messe deckt das gesamte Branchenspektrum von der Planung über die Ausstattung bis hin zu Dienstleistungen ab und verzeichnete bereits Mitte Oktober mit rund 720 Anmeldungen ein Ausstellerplus von acht Prozent. Laut Projektleiterin Susanne Grödl zeichnet sich das Event durch die Kombination aus innovativen Lösungen, praxisnahem Fachwissen und globaler Vernetzung aus, was entscheidende Impulse für das smarte Labor der Zukunft setzt.
Know-How für den Laboralltag
Der fachliche Austausch steht im Zentrum des analytica-Rahmenprogramms 2026, das den Fokus erneut auf digitale, automatisierte und nachhaltige Labore legt. In der Sonderschau „Digital Transformation“ können Besucher diese Arbeitswelt anhand von fünf Use Cases praktisch erproben, während Experten im Live Lab Abläufe an einer Laborzeile demonstrieren. Vier Foren bieten zudem Best-Practice-Vorträge und Panel-Diskussionen zu Trends sowie beliebte Arbeitssicherheitsvorträge mit Live-Experimenten. Ergänzt wird das Angebot durch Weiterbildungen, Guided Tours und den Studieninfotag. Auch Nachhaltigkeit bleibt zentral: Während Foren und die analytica conference Lösungen zu Ressourcenmanagement und Abfallvermeidung diskutieren, präsentieren Aussteller Optimierungsmodelle für energieeffiziente Lüftung und Klimatisierung.
Für Besuchende, die ihren Messebesuch mit einer Fortbildung koppeln möchten, bietet die analytica zusammen mit dem unabhängigen Schulungs- und Beratungshaus Dr. Klinkner & Partner GmbH mit den analytica specials ein berufsbegleitendes Fort- und Weiterbildungsprogramm für Laborexpert:innen an.
Wissenschaftliche Konferenz
Parallel zur Messe findet an den ersten drei Tagen im ICM die analytica conference statt. Rund 190 Vorträge internationaler Experten decken dort Themen wie Biochemie, klinische Diagnostik sowie KI-gestützte Lebensmittelanalytik, Omics und aktuelle Trends der Massenspektrometrie oder Nachhaltigkeit ab. Erwartet werden über 2.400 Teilnehmer, die unter anderem die Verleihung des Bunsen-Kirchhoff-Awards für Nachwuchswissenschaftler am Mittwochmorgen (25. März) verfolgen können; der Besuch ist im Messeticket enthalten. Ergänzend bietet die zeitgleich stattfindende ceramitec Einblicke in technische und biokompatible Keramiken für moderne Laborrechner und -komponenten.