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Montag, 20. Februar 2017
 
 
Thomas Arthur Steitz

 

Thomas Arthur Steitz (* 23. August 1940 in Milwaukee, Wisconsin) ist ein US-amerikanischer Molekularbiologe und Biochemiker. Ihm wurde zusammen mit Venkatraman Ramakrishnan und Ada Yonath der Nobelpreis für Chemie 2009 „für die Studien zur Struktur und Funktion des Ribosoms“ zugesprochen.[0]

Biografie

Steitz schloss sein Studium der Chemie 1962 mit dem B.A. an der Lawrence University in Appleton, Wisconsin ab. Er promovierte 1966 an der Harvard University bei William Lipscomb. Nach einem Postdocaufenthalt am britischen MRC in Cambridge ist er seit 1970 an der Yale University in New Haven, Connecticut tätig. Dort forscht und lehrt er als Sterling Professor für molekulare Biophysik und Biochemie sowie als HHMI Investigator am Howard Hughes Medical Institute.

Forschung

Thomas Steitz veröffentlichte 1998 die erste Kristallstruktur der großen Untereinheit eines Ribosoms, die allerdings noch nicht einzelne Atome sichtbar machte.[1]

Auszeichnungen

  • 1980: Pfizer Award in Enzyme Chemistry
  • 2001: Rosenstiel Award for Distinguished Work in Basic Medical Research
  • 2001: AAAS Newcomb Cleveland Prize
  • 2006: Keio Medical Science Prize

Einzelnachweise

  • [0] {{Nobel-ch|2009|Venkatraman Ramakrishnan, Thomas A. Steitz und Ada E. Yonath}}
  • [1] N. Ban, B. Freeborn, P. Nissen, P. Penczek, R.A. Grassucci, R. Sweet, J. Frank, P.B. Moore, T.A. Steitz (1998): A 9 Å resolution X-ray crystallographic map of the large ribosomal subunit. In: Cell. 93(7):1105-1115. PMID 9657144

Weblinks


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Thomas A. Steitz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Die hier dargstellte Version des Artikels wurde am 09.10.2009 01:55:43 auf Wikipedia veröffentlicht.

 
 
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