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Freitag, 25. Mai 2012
 
 
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Deutschlandweit einmaliges Prüflabor an der FH Lausitz

"Ich bin fasziniert vom Engagement in dieser Einrichtung, die Fachhochschule Lausitz hat die Unterstützung des Infrastrukturministeriums", sagte der Minister für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg, Reinhold Dellmann, am 16. Januar 2008 anlässlich eines Besuches an der Fachhochschule Lausitz in Cottbus. Der Minister informierte sich hier gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, Frank Szymanski, und weiteren Gästen über das deutschlandweit einmalige Labor Sicherheitstechnische Gebäudeausrüstung.

Im Laborgebäude konnte der Präsident der FH Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz, auch den Präsidenten der Brandenburgischen Ingenieurkammer (BBIK), Wieland Sommer, die Landtagsabgeordnete, Kerstin Kircheis, den Referatsleiter Oberste Bauaufsicht aus dem Infrastrukturministerium, Gerd Gröger, die Referentin aus dem Wissenschaftsministerium, Monika Luther, und natürlich Vertreter der Hochschule begrüßen. Der Präsident bezeichnete das Prüflabor als Alleinstellungsmerkmal der FH Lausitz für Brandenburg.

Das an der Fachhochschule Lausitz errichtete Prüflabor dient der Sachkundeprüfung und Weiterbildung von Sachverständigen in den Bereichen Lüftungsanlagen, Entrauchungsanlagen, Brandmeldeanlagen und Sicherheitstechnische Elektrische Anlagen und selbstverständlich der studentischen Ausbildung. Diese Einrichtungen schützen Personen im Falle eines Brandes in Gebäuden. Sie sind bauordnungsrechtlich vorgeschrieben und unterliegen der Pflicht der regelmäßigen Überprüfung durch Sachverständige.

In Deutschland waren Prüfstellen für die Sachkundeprüfung angehender Sachverständiger bisher ausschließlich in Stuttgart und Saarbrücken eingerichtet. Die Brandenburgische Ingenieurkammer in Potsdam wurde 2003 von der ARGEBAU (Arbeitsgemeinschaft der Bauminister in Deutschland) als dritte Prüfstelle anerkannt. Seit 2005 steht hierfür das Prüflabor an der Fachhochschule Lausitz in Cottbus zur Verfügung.

In seinem Grußwort ging der Präsident der BBIK unter anderem auf das nun mit diesem Labor ermöglichte und der hohen Verantwortung der Sachverständigen Rechnung tragende wesentlich höhere Niveau der Ausbildung und auf die Kombination von mündlicher und praktischer Prüfung ein.

Der Vorsitzende des Gutachterausschusses der BBIK, Honorarprofessor Dr. Heinz Humpal, gab eine Einführung in das Prüfsachverständigenwesen und erläuterte unter anderem die Prüfungsinhalte. Ziel sei es, BBIK und FHL als Anlaufstellen für fachliche Auskünfte zu entwickeln und das Prüflabor an der Hochschule weiter auszubauen. Gemeinsam mit der Hochschule will die Ingenieurkammer den Markt für Prüfsachverständige und Brandschutzingenieure noch besser bedienen.

Der Studiendekan Versorgungstechnik im Fachbereich Architektur/ Bauingenieurwesen/ Versorgungstechnik der FH Lausitz, Prof. Dr. Winfried Schütz, informierte über die Vertiefungsrichtung Ingenieurmethoden im Brandschutz an der Hochschule.

Er dankte dem Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung und den zahlreichen Sponsoren für die Unterstützung in Bezug auf das Prüflabor und nannte Schwerpunkte seiner weiteren Entwicklung. So soll eine Sprinkleranlage ebenso installiert werden wie eine Nebellöschanlage. Auch soll die Demonstration von Materialverhalten bei hohen Temperaturen ermöglicht werden.

Im Rahmen einer Besichtigung des Prüflabors für Sicherheitstechnische Gebäudeausrüstung und eines Nebelversuches konnten sich Minister Dellmann und die weiteren Gäste einen Eindruck von dieser für das Sachverständigenwesen in Deutschland bedeutsamen Einrichtung verschaffen.

Den ganzen Artikel finden Sie unter:

http://idw-online.de/pages/de/news243096

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (01/2008)

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