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Freitag, 25. Mai 2012
 
 
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Biosensoren als Werkzeuge zur Arzneistoffsuche

Die BIOTECHNICA gilt als Leitveranstaltung der europäischen Biotech­nologie-Branche. Über 900 Aussteller und 13.000 Fachbesucher aus aller Welt nutzen vom 9. bis 11. Oktober 2007 die Messe in Hannover als zent­rale Plattform zum Wissens­transfer. So stellt auch Prof. Dr. Michael Keusgen vom Marburger Institut für Pharmazeutische Chemie die Ent­wicklungen seiner Arbeitsgruppe zu Biosensoren als Werkzeuge zur Arzneistoffsuche vor.
Biosensoren wurden in den vergangenen Jahren für vielfältige analytische Aufgaben aus dem medizinischen Bereich, der Fermentations- und Lebensmittelkontrolle sowie der Umweltanalytik ent­wickelt. "Die Biosensorik bietet jedoch auch das Potenzial für ein Pharma-Screening, um die sich anbahnenden Engpässe in den Entwicklungs-Pipelines vieler Pharmaunternehmen zu lösen", so Keusgen.

Ein Biosensor besteht aus einem physikalischen Sensor und einem bio­logischen Erkennungselement, z.B. Enzym oder Antikörper. Kommt es zu einer Interaktion des gesuchten Stoffes mit der biologischen Komponente, so entsteht zunächst ein biologisch-chemisches Signal, welches durch den Transducer in ein elektrisches oder optisches Signal umgewandelt wird. Für die Funktionsfähigkeit eines Biosensors ist es entscheidend, dass die biologische Komponente stabil an den Transducer gebunden ist, ohne dabei ihre Aktivität bzw. Spezifität zu verlieren. "Hierzu konnten wir in den letzten Jahren zahlreiche Immobilisierungsstrategien entwickeln, die den Anforderungen verschiedenster Biomoleküle gerecht werden", so Keusgen. Die Ergebnisse seiner Arbeitsgruppe dienen zukünftig zur Arz­neistoffsuche und verleihen so dem Pharma-Screening neue Impulse.

Den ganzen Artikel finden Sie:

http://idw-online.de/pages/de/news229242

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (10/2007)

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