| Bildgebende chemische Sensorik |
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Fluoreszenzoptische Indikatoren und Sensormaterialien bieten die einzigartige Möglichkeit, chemische Analysen nicht nur punktuell an einem Ort, sondern flächenverteilt durchzuführen. Bei Verwendung von Fluoreszenzindikatoren fügt man dem zu untersuchenden Material einen entsprechenden Indikator zu, der dann mit Hilfe eines Kamerasystems detektiert wird. Ein typisches Beispiel besteht etwa in der Zugabe eines fluoreszierenden Sauerstoff-Indikators mit dessen Hilfe die Verteilung des Sauerstoffpartialdrucks kontinuierlich verfolgt werden kann. Dies bedeutet gegenüber bisherigen Verfahren der Sauerstoffanalytik einen erheblichen Fortschritt. Eine Verbesserung der Empfindlichkeit kann erreicht werden, wenn die Indikatormoleküle in Polymerpartikel (Nano- oder Mikrometergröße) eingeschlossen werden. Die unspezifische Fluoreszenzlöschung durch Sauerstoff (etwa im Falle einer Temperatur- oder pH-Sonde) oder durch Metallionen in der Probe kann dadurch unterbunden werden. Die bildgebende chemische Sensorik hat ein breites Anwendungspotential, von der Aerodynamik über pharmazeutische Paralleltests bis hin zur Umweltanalytik (z.B. Schwermetallionen-Bestimmung), Bioanalytik bzw. medizinischen Diagnostik. Duale Sensormaterialien wie PSP/TSPs aber auch Sensorfolien zur simultanen Bestimmung von pO2 und pH sind momentan Gegenstand der Entwicklung. Ein großer Entwicklungsbedarf besteht auch noch im Bereich der Mehrparameter-Sensorarrays. Den ganzen Artikel finden Sie unter: http://www.aktuelle-wochenschau.de/woche35/woche35.html Weitere interessante Links finden Sie auf analytik.de.
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