| Krebsgen Myc und Pontin beeinflussen Zellwachstum |
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Verschiedene Gene, die das Wachstum und die Körpergrösse von Tieren bestimmen, spielen auch bei der Entstehung von Krebs eine Rolle. Eines der wichtigsten dieser Gene, das zu einem Krebsgen werden kann, heisst Myc. Untersuchungen von Forschern der Universität Zürich haben jetzt neue Erkenntnisse über die molekulare Wirkungsweise des Krebsgens Myc gebracht. Diese Studie ist kürzlich in der Online-Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences USA (PNAS) publiziert worden. Zahlreiche menschliche Tumore weisen eine erhöhte Aktivität des Myc-Gens auf. Entsprechend intensiv ist dieses Gen von vielen Forschergruppen untersucht worden. So konnte kürzlich gezeigt werden, dass Myc als Transkriptionsfaktor funktioniert - es kontrolliert die Aktivität von vielen anderen Genen, indem es selber direkt an diese Gene bindet. Viele dieser Zielgene von Myc spielen dann direkt eine Rolle beim Zellwachstum und bei der Zellvermehrung, was zumindest teilweise den Einfluss von Myc auf die Krebs-Entstehung und die Wachstums-Kontrolle erklärt. Was aber spielt sich genau ab, nachdem Myc sich an seine Zielgene gebunden hat und wie führt dies zur Transkription dieser Gene? Dieser Frage gehen die Forscher um Prof. Peter Gallant vom Zoologischen Institut der Universität Zürich nach. Dabei benützen sie die Taufliege Drosophila melanogaster für ihre Untersuchungen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass das Myc-Protein von Taufliegen sehr ähnliche Eigenschaften besitzt wie dasjenige von Wirbeltieren. Das experimentelle Studium der Myc-Funktion gestaltet sich an der Taufliege aber um vieles einfacher als an Mäusen oder gar an Menschen. http://idw-online.de/pages/de/news124682 Weitere interessante Links finden Sie auf analytik.de.
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