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BSE-Studie: Gen-Marker im Blut kranker Rinder enthalten Hinweise auf Zellstress

Der am Tierärztlichen Institut der Universität Göttingen entwickelte Göttinger Lebendtest (GLT) zur Identifikation von BSE-Rindern hat in einer ersten großen klinischen Studie seine Zuverlässigkeit bestätigt. Danach können im Blutserum der Tiere eindeutig genetische Veränderungen nachgewiesen werden, die eine klare Verbindung zur Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE) aufweisen und offenbar im Zusammenhang mit dem Phänomen "Zellstress" stehen. "Diese Gen-Marker sind bereits im Frühstadium der Erkrankung nachweisbar, so dass BSE-Risikorinder aus den Höfen entfernt werden können, bevor sie den Schlachthof und damit den Verbraucher erreichen", sagt Institutsdirektor Prof. Dr. Dr. Bertram Brenig, der korrespondierender Autor der Studie ist. Die Ergebnisse beruhen auf einer Untersuchung mit rund 1.000 Tieren und werden in der aktuellen Ausgabe der Fachpublikation Clinical and Diagnostic Laboratory Immunology vorgestellt.

Den ganzen Artikel finden Sie unter:

http://idw-online.de/pages/de/news120791

Quelle: Wissenschaft.de (07/2005)

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