| Potentielle Medikamente schneller testen mit Nanobiotechnologie |
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Nanobiotechnologie zielt darauf ab, biologische Funktionseinheiten zu verstehen sowie winzig kleine Bausteine in der Größe eines Millionstel Millimeters kontrolliert zu erzeugen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat dafür 2004 in der zweiten Runde des Förderschwerpunkts "Nanobiotechnologie" ca. 3,1 Millionen Euro bereitgestellt. Aus 58 eingereichten Anträgen werden vier gefördert, darunter das Projekt "Hochdurchsatz Elektrophysiologie im Nanoformat" (Helena), an dem die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Richard Wagner des Fachbereiches Biologie/Chemie der Universität Osnabrück beteiligt ist. Die Förderung für dieses Projekt beläuft sich auf rund 1,4 Millionen Euro, wobei der Anteil der Universität Osnabrück knapp eine Million Euro ausmacht. Weitere 750.000 Euro stellt die Industrie dem Forschungsvorhaben zur Verfügung. Bei dem Verbundprojekt arbeitet die Hochschule mit der börsennotierten Biotechnologiefirma Evotec OAI AG in Hamburg und der Abteilung "NanoBiophotonik" des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen zusammen. In Osnabrück laufen die Forschungen unter der Federführung von Dr. Karsten Gall. Ziel ist die Entwicklung neuer nanoanalytischer Technologien, die bei der effizienten Suche nach pharmakologischen Wirkstoffen eingesetzt werden können. Sie sollen durch die mögliche zeitgleiche Untersuchung verschiedener pharmakologisch relevanter Aspekte den Gesamtprozess der Wirkstofffindung deutlich verkürzen. "Darüber hinaus wird die neue Technologie die Analyse von Membrantransportprozessen maßgeblich erweitern", so Gall. http://idw-online.de/pages/de/news113038 Weitere interessante Links zum Thema Drug-Discovery finden Sie in der Rubrik Drug-Discovery auf analytik.de.
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