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Magnetische Spuren in der Erde verraten alte Gräber

Beim Zersetzen eines Körpers bleibt das in den Biomolekülen enthaltene Eisen übrig und ergibt ein ganz feines magnetisches Signal im Boden. Solche "magnetischen Geister" hat der britische Archäologe Neil Linford bei der Analyse von Bodenproben entdeckt, die von zwei bereits bekannten antiken Friedhöfen stammen. Er untersuchte Bodenproben eines römischen Friedhofs und einer etwa 1.200 Jahre alten angelsächsischen Begräbnisstätte. In beiden Fällen entdeckte er typische Veränderungen der magnetischen Eigenschaften des Erdreichs im Vergleich zu Proben, die nicht direkt von den Friedhöfen stammten.

Weitere Informationen

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/245385.html

Quelle: Wissenschaft.de (09/2004)

 
 
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