| Prozessanalytik lohnt schon ab einer Messung pro Tag |
|
Schon ab einer Analyse pro Tag ist die Prozessanalysen-Messtechnik meist preiswerter als die Analyse im Labor. Zu diesem Ergebnis kommt ein Vergleich der Kosten, die die Geschäftseinheit Mess-, Steuer-, Regel- und Analysentechnik von Infraserv Höchst Technik für neun verschiedene Messverfahren erstellte. Zwar sind die Vorteile der Prozessanalytik vielen Anwendern bekannt, doch ist die Scheu vor hohen Investitions- und Umrüstkosten oft noch groß. Ansätze zur Wirtschaftlichkeitsrechnung sind dringend gefragt und könnten neue Impulse für diese Technologien setzen. Die kontinuierliche Erfassung von Stoffkonzentrationen dient vor allem der optimalen Prozessführung, aber auch der Anlagen- und Arbeitssicherheit sowie dem Umweltschutz. Manches Chemie-/Pharma-Unternehmen gibt bis zu vier Prozent der Produktionskosten für prozessbegleitende Analytik aus. Ein großer Teil davon wird nach wie vor in Betriebs- oder Auftragslabors abgewickelt. Und dies obwohl heute fast alle Analysenmethoden, die im Labor eingesetzt werden, auch im Prozess verwendet werden können. Die größten Vorbehalte gegen Prozessanalytik, sind die Unklarheit über die Kosten. Wann lohnt sich für einen bestimmten Prozess und bei individuellen Anforderungen an die Qualität der Messergebnisse die Investition in Prozessanalytik? Daten, die diese Frage beantworten helfen, sind sowohl für die Planung neuer also auch die Optimierung bestehender Anlagen von großem Wert. Auf der Basis mehrjähriger Erfahrungswerte sowie aus der Zusammenarbeit mit chemischen und pharmazeutischen Unternehmen stellte das Analyse-Team deshalb die Kostenbeiträge für neun verschiedene Messverfahren gegenüber. Dabei wurden für die Laboranalytik die Kostenbeiträge eines Jahres für Probenahme, Probentransport, Laborantenstunden bzw. Analysenkosten, Zeitaufwand für die Eingabe ins Betriebsdatensystem sowie die Entsorgung der Probe addiert. Sie wurden mit dem jährlichen Aufwand für Abschreibungen und Zinsen von Planung und Errichtung der Messstelle, den anteiligen Nutzungskosten für den Analysengeräteraum sowie den laufenden Kosten für Wartung, Inspektion, Reparatur, Verbrauchs- und Reparatur-Material der Prozessanalysen-Messtechnik verglichen. Die Ergebnisse Ausblick und Herausforderungen Die zentrale Aufgabe ist, die Beratungs-, Planungs- und vor allem die Maintenance-Leistungen so zu optimieren, dass der Break Even-Punkt für die Online-Analytik weiter gesenkt und so die Leistungsfähigkeit der Kunden weiter erhöht wird. Dabei profitiert Infraserv Höchst Technik nicht nur von der langjährigen Erfahrung und Herstellerunabhängigkeit, sondern vor allem auch von der Möglichkeit, gewerkeübergreifend integrierte und hochqualifizierte Service-Pakete zu schnüren. So gehört heute nicht nur die Prüfung und Optimierung der Prozessanalysen-Messtechnik sowie die Beratung von Anlagen- und Prozessplanern zum Aufgabenbereich von Infraserv Höchst Technik. Das Team ist auch in der Lage, die Empfehlungen kundenorientiert umzusetzen. Von der Sonderfertigung über die Prüfung, Kalibrierung, Wartung und Instandsetzung von Mess-, Steuer- und Regeltechnik bis hin zu komplexen Systemleistungen im Instandhaltungsbereich. Der Originalartikel als Word-Dokument: http://content.infraserv.com/download/news/04-20-Hannovermesse-PM-IHt-Prozessanalysen.doc Quelle: Infraserv Höchst (05/2004)
Meldungen-Archiv |







