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John E. Walker

 

John Ernest Walker (* 7. Januar 1941 in Halifax) ist ein britischer Molekularbiologe, der 1997 gemeinsam mit Paul Delos Boyer und Jens Christian Skou für seine Arbeiten am Adenosintriphosphat (ATP) mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde.

Biographie

John Ernest Walker wurde 1941 in Halifax in Yorkshire geboren. Er studierte an der Universität in Oxford und promovierte hier 1969. 1974 begann er als Mitarbeiter am Medical Research Council Laboratory of Molecular Biology an der Universität Cambridge und ist dort seit 1982 als Senior Scientist. 1995 wurde er in die Royal Society aufgenommen.

Werk

Wie seine Kollegen Skou und Boyer beschäftigte sich John Ernest Walker vor allem mit Enzymen, die die Arbeit des Adenosintriphosphat, des Hauptenergielieferanten im Metabolismus der Organismen, katalysieren. Er und Boyer konzentrierten sich dabei vor allem auf die Synthese des ATP durch das Enzym ATP-Synthase. Dieses stellt aus dem Adenosindiphosphat (ADP) und einem weiteren Phosphatmolekül das ATP her, indem es diese beiden aneinander bindet. In den 1980er Jahren stellte Boyer ein Modell vor, wie über die ATP-Synthase das ATP gebildet werden konnte. Als Basis dienten ihm biochemische Analysedaten. Die Korrektheit des Modells wurde von John Ernest Walker durch Strukturanalysen des Enzyms bestätigt.

Weblinks

  • {{Nobel-ch|1997|John Ernest Walker}}
  • {{PNDfehlt|18.3.2008|101824769|kein Treffer 18.3.2008}}

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel John E. Walker aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Die hier dargstellte Version des Artikels wurde am 01.05.2009 16:09:53 auf Wikipedia veröffentlicht.

 
 
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