Home arrow Meldungen arrow Pressemitteilungen arrow SpeeDx und Cepheid geben Testpartnerschaft bekannt
Samstag, 25. Mai 2019
 
 
analytik.de
analytik.de - news
Foto des Monats
Bild des Monats
SpeeDx und Cepheid geben Testpartnerschaft bekannt


16.04.2019

Tests von SpeeDx stehen in Zukunft über das FleXible Cartridge-Programm von Cepheid für das GeneXpert System zur Verfügung

SpeeDx Pty, Ltd. hat eine Vereinbarung mit Cepheid über die Herstellung ihrer marktführenden ResistancePlus®-Tests für das GeneXpert System bekannt gegeben. Der erste, für Anfang 2019 geplante Test des FleXible Cartridge-Programms von Cepheid ist ResistancePlus® MG. Dieser Test erkennt das für sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten (STI) verantwortliche Bakterium Mycoplasma genitalium (Mgen) und die mit einer Azithromycin-Resistenz verbundenen Marker.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20190416005667/de/

ResistancePlus MG will be the first assay available through the Cepheid FleXible for GeneXpert progr ...

ResistancePlus MG will be the first assay available through the Cepheid FleXible for GeneXpert program.

?Die Verfügbarkeit von ResistancePlus MG in einer FleXible Cartridge für das GeneXpert System ist für uns eine faszinierende und spannende Ergänzung?, so Colin Denver, CEO von SpeeDx. ?Patienten profitieren bereits von einer resistenzgeführten Therapie mit unseren zentralen Labortests. Mediziner erhalten jetzt wesentlich schneller Informationen über Resistenzen, die eine Antibiotikatherapie unterstützen und effizientere Therapieentscheidungen fördern.?

?Unser neues FleXible Cartridge-Programm ermöglicht es bewährten Reagenzienherstellern, mithilfe der einfach anwendbaren Patrone von Cepheid gezielte Molekulartests zu entwickeln?, erklärte David H. Persing, M.D., Ph.D., Chief Medical und Technology Officer von Cepheid. ?Mit weltweit knapp 22.000 installierten GeneXpert Systemen kann diese Technologie in verschiedenen Szenarien eingesetzt werden, in denen schnell praxisnahe Behandlungsinformationen benötigt werden.?

Zu den medizinischen Behandlungsrichtlinien für eine Mgen-Infektion zählen auch Tests auf Antibiotikaresistenz1-3 als Reaktion auf die steigende Makrolid-Resistenz, die in einer reinen Erkennung von Mgen oder empirischen Mgen-Behandlung beobachtet wird.4-6 ResistancePlus® unterstützt medizinische Behandlungsrichtlinien und ermöglicht eine resistenzgeführte Therapie. Diese Therapieform führt zu einer klinisch nachweisbaren Verbesserung der Heilungsraten, indem sie Medizinern die für eine antibiotische Behandlung unerlässlichen Informationen liefert.3

Über Mgen

M. genitalium (M. genitalium, Mgen) kann Symptome wie Harnröhrenentzündung, Zervizitis, Endometritis und Unterleibsentzündungen verursachen. Laut jüngsten Studien hat Mgen eine höhere Prävalenz als Gonorrhoe. 7 Wie Gonorrhoe, entwickelt sich M. genitalium zu einem so genannten STI-Superbug, der eine hohe Resistenz gegenüber zahlreichen Antibiotika aufweist und somit extrem schwer zu behandelnde Infektionen verursacht bzw. die Gesundheit der Öffentlichkeit weltweit gefährdet.8

Bei der Erstlinienbehandlung der sich schnell verbreitenden, durch M. genitalium verursachten STIs werden Makrolidantibiotika, insbesondere Azithromycin, eingesetzt. Allerdings ist die Resistenz gegenüber diesen Antibiotika in zahlreichen Ländern auf 50 % angestiegen.4-6 Aufgrund dieser steigenden antibiotischen Resistenz empfehlen verschiedene globale STI-Behandlungsrichtlinien für Mgen-Infektionen die ergänzende Anwendung von Molekulartests zur Erkennung von M. genitalium mit einem Assay, das mit einer Mikrolid-Resistenz verbundene Mutationen erkennt.1-3

In den USA sind zurzeit sind keine FDA-geprüften molekularen Diagnosetests zur Erkennung von M. genitalium verfügbar. Das SpeeDx ResistancePlus® MG-Assay ist für den Verkauf in Europa CE-zertifiziert und für den Verkauf in Australien TGA-zugelassen. Der Test liefert Medizinern in kürzester Zeit wertvolle Informationen über die Erkennung des Bakteriums und die antibiotische Resistenz. Die frühzeitige Erkennung von antibiotikaresistenten Infektionen ermöglicht eine resistenzgeführte Therapie und somit eine bessere Behandlung von Patienten, mindert die Gefahr einer Verbreitung in gefährdeten Patientengruppen und bekämpft die Antibiotikaresistenz.

Über SpeeDx

SpeeDx ist ein 2009 gegründetes, in Australien ansässiges Privatunternehmen mit Niederlassungen in London und den USA sowie Vertriebspartnern in ganz Europa. SpeeDx spezialisiert sich auf molekulardiagnostische Lösungen, die über einfache Erkennung hinausgehen, um umfassende Informationen für ein besseres Patientenmanagement zu bieten. Die innovative Echtzeit-Polymerase-Kettenreaktion (qPCR) hat marktführende Multiplex-Erkennungs- und Priming-Strategien vorangetrieben. Die Produktportfolios konzentrieren sich auf Multiplex-Diagnostik für sexuell übertragbare Infektionen (STI), Antibiotika-Resistenzmarker und Atemwegserkrankungen. Weitere Informationen über SpeeDx erhalten Sie unter: https://plexpcr.com

Über Cepheid

Cepheid mit Sitz in Sunnyvale, Kalifornien, ist ein führendes Unternehmen für Molekulardiagnostik, das sich der Verbesserung der Gesundheitsfürsorge durch Entwicklung, Herstellung und Vermarktung akkurater und gleichzeitig einfach zu verwendender, molekularer Systeme und Tests widmet. Durch die Automatisierung hoch komplexer und zeitaufwändiger, manueller Verfahren bieten die Lösungen des Unternehmens Institutionen jeder Größenordnung eine bessere Möglichkeit, komplexe genetische Tests für Organismen und genetisch bedingte Krankheiten durchzuführen. Aufbauend auf seinem soliden molekularbiologischen Know-how konzentriert sich das Unternehmen auf diejenigen Anwendungen, bei denen genaue, schnelle und umsetzbare Testergebnisse am wichtigsten sind, z. B. die Behandlung von Infektionskrankheiten und Krebs. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.cepheid.com.

1. Jensen JS, Cusini M, Gomberg M, Moi H. 2016. 2016 European guideline on Mycoplasma genitalium infections. J Eur Acad Dermatol Venereol. PMID: 27505296.
2. https://www.bashhguidelines.org/media/1146/ngu-update-05_2017-final.pdf
3. http://www.sti.guidelines.org.au/sexually-transmissible-infections/mycoplasma-genitalium
4. Read T R H, Fairley C K, Murray G L, et al. Outcomes of resistance-guided sequential treatment of Mycoplasma genitalium infections: a prospective evaluation, Clinical Infectious Diseases, ciy477, https://doi.org/10.1093/cid/ciy477
5. Getman D, Jiang A, O'Donnell M, Cohen S. 2016. Mycoplasma genitalium prevalence, coinfection, and macrolide antibiotic resistance frequency in a multicenter clinical study cohort in the United States. J Clin Microbiol 54:2278-2283.
6. Murray GL, Bradshaw CS, Bissessor M, et al. Increasing Macrolide and Fluoroquinolone Resistance in Mycoplasma genitalium. Emerging Infectious Diseases. 2017;23(5):809-812. doi:10.3201/eid2305.161745.
7. Miller WC, Ford CA, Morris M, et al. Prevalence of chlamydial and gonococcal infections among young adults in the United States. JAMA 2004; 291:2229?2236.
8. Unemo, M. & Jensen, J.S. ?Antimicrobial-resistant sexually transmitted infections: gonorrhoea and Mycoplasma genitalium?. 2016. Nat. Rev. Urol.268. Am 10. Jan 2017 online veröffentlicht. doi:10.1038/nrurol

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.


Kontakt:

SpeeDx:
Europa, Australien, Neuseeland:
Madeline O?Donoghue
+61 2 9209 4170
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

USA:
Rick Roose
+1 415.202.4445
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

Cepheid:
Darwa Peterson
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel.: + 1.408.400.4324



Link zum Artikel: http://www.businesswire.com/news/home/20190416005667/de/
 
 
  Top
LogIn