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Donnerstag, 24. Mai 2012
 
 
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Erstellung eines Screeningverfahrens für die Fruchtsaftanalytik

Laut dem aktuellen Marktreport des europäischen Fruchtsaft-Verbandes (AIJN) wurden in Deutschland im Jahr 2009 über 3 Milliarden Liter Fruchtsaft und Fruchtnektar verkauft. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 39 Litern pro Jahr wird damit in keinem anderen Land der Welt so viel Fruchtsaft konsumiert wie in Deutschland. Um sicherzustellen, dass der Verbraucher hochwertige Produkte erhält, die den Anforderungen der Fruchtsaftverordnung entsprechen, werden am CVUA Stuttgart im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung jährlich mehr als 600 Fruchtsaftproben untersucht. Zur Effizienzsteigerung der Fruchtsaftanalytik wurde nun ein Screeningverfahren entwickelt, das innerhalb kürzester Zeit einen Überblick über die chemische Zusammensetzung von Fruchtsäften gewährt.

Um Fruchtsäfte hinsichtlich ihrer Zusammensetzung zu charakterisieren und eventuelle Abweichungen in der Beschaffenheit oder gar Verfälschungen aufzudecken ist es erforderlich, ein breites Spektrum an Analysenparametern zu untersuchen. Enzymatische, photometrische oder nasschemische Methoden, die üblicherweise zu diesem Zweck eingesetzt werden, haben den Nachteil, dass sie mitunter sehr zeitaufwändig und ressourcenintensiv sind. Dies gilt vor allem dann, wenn größere Probenzahlen untersucht werden sollen. Unter Analytikern erfreuen sich daher seit einiger Zeit spektrometrische Screeningverfahren wachsender Beliebtheit. Insbesondere die FTIR-Spektroskopie (siehe Infokasten) in Verbindung mit Verfahren der multivariaten Datenanalyse erwies sich hierbei als enorm leistungsfähig.

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Den ganzen Artikel finden Sie unter:

http://www.cvuas.de/pub/beitrag.asp?subid=1&Thema_ID=2&ID=1399&Pdf=No

Quelle: Chemisches und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) Stuttgart  (03/2011)

 
 
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