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Dienstag, 20. April 2021
 
 
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Erste Akkreditierungen für den Nachweis von SARS-CoV-2 erteilt
ImageDie Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) hat ersten Medizinlaboratorien die Kompetenz bestätigt, den Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) unter Erfüllung der Anforderungen der Norm DIN EN ISO 15189 durchführen zu können. Diese Laboratorien können nun Befunde mit dieser Analytik mit Hinweis auf ihre Akkreditierung ausstellen.

Zusätzlich zum Routineeinsatz der entsprechenden Testsysteme haben diese akkreditierten Laboratorien umfangreiche Validierungsdaten erhoben und ausgewertet und zudem erfolgreich an externen Qualitätskontrollen teilgenommen.


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Die gefährliche Doppelrolle des Immunsystems bei COVID-19
ImageDie Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 verläuft höchst unterschiedlich: Manche Betroffene merken gar nicht, dass sie infiziert sind, andere erkranken so schwer, dass ihr Leben in Gefahr ist. Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health (BIH), der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie Kolleg*innen aus Leipzig und Heidelberg haben nun herausgefunden, dass das Immunsystem gelegentlich über das Ziel hinaus schießt und mit seiner übersteigerten Reaktion teilweise größeren Schaden anrichtet als das Virus selbst. Ihre Ergebnisse haben die Forscher*innen nun in der Zeitschrift Nature Biotechnology beschrieben.

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Wie man die Verschmutzung des Trinkwassers mit MRT-Kontrastmitteln verhindert
ImageGadolinium wird in Kontrastmitteln bei MRT-Untersuchungen verwendet und gelangt über den Urin der Patient*innen ins Abwassersystem. Die Folge: Flusswasser und damit auch aus Flüssen oder Uferfiltrat gewonnenes Trinkwasser sind mit Gadolinium belastet. Thilo Hofmann und Robert Brünjes vom Zentrum für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaften der Universität Wien haben Vorschläge, wie die Gadolinium-Verschmutzung der Gewässer und des Trinkwassers verhindert werden kann. Die Lösung: Der Urin von MRT-Patient*innen muss zumindest 24 Stunden lang gesammelt werden, dann lässt sich Gadolinium sogar recyclen. Die wissenschaftliche Studie dazu erschien im Journal "Water Research".


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Zirkuläre RNA lässt Fruchtfliegen länger leben
ImageForschende des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns in Köln sind der Antwort auf die Frage, was diese geheimnisvollen circRNAs tun, einen Schritt näher gekommen: Eine von ihnen trägt zum Alterungsprozess in der Fruchtfliege bei.

Ribonukleinsäure, oder RNA, ist Teil unseres genetischen Codes und in jeder Zelle unseres Körpers vorhanden. Die bekannteste Form der RNA ist ein einzelner linearer Strang, dessen Funktion gut erforscht ist. Es gibt aber auch eine andere Art von RNA, die so genannte "zirkuläre RNA" oder circRNA, die eine Endlosschleife bildet, die sie stabiler und weniger anfällig macht.
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Auswirkungen von Mikroplastik im Boden auf das Ökosystem: Forschung geht in eine neue Phase
ImageÖkologinnen und Ökologen der Freien Universität Berlin untersuchen und bewerten die Auswirkungen von Mikroplastik in Böden auf terrestrische Ökosysteme. Prof. Dr. Matthias Rillig und Dr. Anika Lehmann geben in einer Publikation der Fachzeitschrift Sciene einen Ausblick zu den Forschungsanstrengungen zu diesem Faktor des globalen Wandels. „Die wissenschaftliche Arbeit zu Mikroplastik (< 5 mm) im Boden hat ungefähr zehn Jahre später begonnen als die Beschäftigung mit diesen Plastik-Partikeln im Meer, wo sie eine offensichtlichere Erscheinung sind – und wo auch Nachweismethoden verhältnismäßig einfacher anzuwenden sind“, erklärt Prof. Dr. Matthias Rillig.
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Optogenetik: Mit Licht Pflanzenprozesse steuern
ImageEinem Forschungsteam in der Biologie und CEPLAS an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist es zusammen mit Kollegen der Universität Freiburg gelungen, ein optogenetisches Werkzeug für den Einsatz in der Pflanzenforschung zu entwickeln. Mit ihm können per Licht Prozesse in Pflanzen präzise gesteuert werden, wie sie nun in NATURE METHODS berichten.

Die Optogenetik bietet ein sehr mächtiges Forschungsinstrumentarium für die Biologie.
Mit ihm kann das Verhalten von biologischen Zellen mit optischen Schaltern gesteuert werden, indem gezielt bestimmte Abschnitte des Genoms aktiviert werden. So lassen sich etwa Signal- und Stoffwechselprozesse durch gezielte Aktivierung mit Licht kontrollieren.


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