| Richtig kalibrieren in Chromatografie und Spektroskopie |
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TAG 1
Begrüßung und Begriffsklärung (Schultze)
Kalibrierung, Eichung, Justierung, Qualifizierung, Validierung, Arbeitsbereich, Empfindlichkeit, Linearität
Mathematische Beschreibung von Kalibrierfunktionen (Schultze)
Lineare und quadratische Regression, Residualanalyse, Korrelationskoeffizient und Bestimmtheitsmaß, Reststandardabweichung, Verfahrensstandardabweichung und Verfahrensvariationskoeffizient, Regressionsausreißer, Linearitätsprüfung, Vertrauens- und Prognosebereich der Kalibrierfunktion, Varianzenhomogenitätsprüfung
Kalibrierung in der praktischen Laborarbeit (Wachter)
Kalibrationsmethoden
Wann ist ein externer oder interner Standard sinnvoll, wann das Standardadditionsverfahren?
Wann genügt eine Grundkalibrierung, wann ist eine Matrixkalibrierung erforderlich?
Ablauf einer Kalibrierung gemäß geltender Normen
Typische Kalibrationsfehler sowie deren Vermeidung: Wahl und Herstellung der Standards, Festlegung des Arbeitsbereichs
Wird der Blindwert berücksichtigt?
Was tun bei inhomogenen Varianzen?
Kalibriermodell und Verfahrenskenndaten: Welches Modell ist das richtige?
Was ist bei nichtlinearen Kalibrierfunktionen zu beachten?
Einfluss der Kalibriermessdaten auf die Kenndaten der Kalibrierfunktion – Interaktive softwaregestützte Demonstration (Wachter)
Linearitätstest und dessen Grenzen
Ausreißer in der Kalibration: Erkennung und Maßnahmen
Wie kann der Kalibrieraufwand durch angemessene Toleranzen und Kalibrierintervalle begrenzt werden?
Einfluss der Anzahl von Kalibrierkonzentrationen und -messungen sowie die Wahl der Kalibrierfunktion (erster oder zweiter Ordnung) auf Vertrauens- und Vorhersagebereich bzw. Ergebnisunsicherheit
TAG 2
Einfluss der Kalbiriermessdaten auf die Kenndaten der Kalibrierfunktion – Interaktive softwaregestützte Demonstration – Fortsetzung (Wachter)
Wie viele Kalibrationsstützpunkte und wie viele Wiederholmessungen sind nötig und sinnvoll?
Wann ist eine Einpunktkalibrierung ausreichend?
Wann ist eine Rekalibrierung nötig?
Kalibrierung in der Spurenanalytik (Wachter)
Was ist der richtige Ansatz der Kalibrierung bei Spurenbestimmungen?
Nachweis-, Erfassungs- und Bestimmungsgrenze nach DIN 32645
Leerwert- und Kalibrierkurvenmethode, Schnellschätzmethode
Vergleich der DIN 32645 mit anderen Literaturquellen
Welche Bestimmungsgrenze nehme ich?
Robustheit und Richtigkeit der Kalibrierung (Wachter)
Liefert meine Kalibrierung robuste bzw. richtige Ergebnisse?
Die Wiederfindungsfunktion: Bedingungen und Aussagen
Die Standard-Addition nach DIN 32633 und die Standard-Additions-Kalibration
Handhabung von Kalibrierstandards und deren Zubereitungen (Schultze)
Anforderungen an Eingangsprüfung, Kennzeichnung und Dokumentation, Rückführung, Stabilität und Homogenität, Beurteilung von und Umgang mit Analysenzertifikaten, Problematik von Haltbarkeitsdaten, Vorgehen bei Lieferanten- oder Chargenwechsel
Kalibrierung im QM-System (Schultze)
Was fordern Akkreditierer, Zertifizierer und GLP-Inspektoren? Was sind typische Beanstandungen und wie sind sie zu vermeiden? Welche Geräte und welche Größen sind im Rahmen der Prüfmittelüberwachung zu kalibrieren? Was ist bei der Festlegung von Toleranzen und Intervallen zu beachten und welche Rolle spielen Empfehlungen der Hersteller? Wie lässt sich der Kalibrieraufwand reduzieren bzw. begrenzen und wie kann dies fundiert begründet werden?
Zielgruppe: Mitarbeiter/-innen aus Laboratorien und Prüfeinrichtungen, die kalibrierbare analytische Prüfverfahren in Chromatographie, Photometrie, Spektroskopie o.ä. entwickeln oder anwenden Kosten: 805,00 Euro zzgl. MwSt. (957,95 Euro) Termin: 2012-09-27 - 2012-09-28 Anmeldeschluss: Bis zum 2012-09-26 unter http://anmeldung.klinkner.de Dozent/Kursleitung: Gerhard Wachter, Dr. Peter Schultze Veranstaltungsort: NH Voltaire Potsdam 14467 Potsdam, Friedrich-Ebert-Strasse 88
Kontakt: Frau Christin Fischer E-Mail:
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Telefon: +49 (0) 33200 / 52 63 - 12 Fax: +49 (0) 681 / 982 10 25 WWW: http://kontakt.klinkner.de |
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