Ständige Verbesserung – Bestehen im Wettbewerb (Böhl)
Globalisierung und Kundenorientierung als Treiber für ständige Verbesserung, Permanente Infragestellung der eigenen Prozesse als Voraussetzung für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess, Was bedeutet „schlanke Produktion“ im Labor? Selbsteinschätzung der Teilnehmer
Das Toyota Production System – was können Dienstleister daraus lernen? (Kuntz)
Warum ist Toyota seit Jahren konstant erfolgreicher als alle anderen Automobilunternehmen? Ein Schlüssel zum Verständnis liegt in einem ganzheitlichen System zur Führung eines Unternehmens, Standardisierung und Mitarbeiterbeteiligung, Trend zu standardisierten Regeln, Standardisierung von Prozessen, Besondere Herausforderungen bei der Einführung von Produktionssystemen
Methoden und Instrumente – Übertragbarkeit von Lean Production auf Lean Lab (Böhl, Kuntz)
Eliminierung der „3 M“, Systematische Fehler- und Lösungssuche unter verschiedenen Aspekten, Prävention von Verschwendung, Systematik der Begriffe im Toyota-Produktionssystem (Jidoka, Just in Time, Kaizen, Heijunka, …), Auf der Suche nach Verschwendung, Die 7 Arten der Verschwendung, Orientierung am Wertstrom, Fehler und Lösungssuche mit der 4M-Checkliste
Kennzahlen und -systeme – Arten und Gestaltungskonzepte (Böhl)
Aufgaben und Funktionen von Kennzahlen, Grundlagen der Kennzahlenerhebung, Akzeptanz und Nutzung
Controlling in einem industriellen Analytiklabor (Paprott)
Aufgaben des Laborleiters, Aktualität und Umfang der Daten, Aufwand für deren Ermittlung, DV-Unterstützung, Detaillierungsgrad und wichtige Kenngrößen, organisatorischer Rahmen, Genauigkeit der Ergebnisse und Wert der resultierenden Aussagen, Folgen für Labor und Laborleiter
Zusammenfassung und Fragen (Böhl, Kuntz, Paprott)
TAG 2 | PROZESSOPTIMIERUNG
Aufnahme und Bewertung von Prozessen im Labor (Böhl)
Der Laborprozess, Die Wertschöpfungskette im Labor, Datenerfassung (Workshop versus Laborbegehung), Prozesse kennen lernen durch Beschreiben, Sind die laufenden Prozesse in Ordnung? Wo müssen Prozesse verändert werden?
Kosten- & Leistungsmanagement (Böhl) Ziele des Kostenmanagements, Operative Mitarbeiterbindung, Aufbau einer „Leistungsmessung“, Optimierung der Auslastung
Laboroptimierung mittels einer Balanced Scorecard I (Böhl)
Braucht ein Unternehmen eine Scorecard und was kann das Labor dadurch erreichen? Elemente der BSC-Vision, Mission, Strategien, Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen, Was versteht man unter den Perspektiven? Verknüpfung von Kennzahlen mit den Unternehmenszielen, Leistungsmessung im Informationszeitalter, Zielvorgaben, Ressourcenallokation und Maßnahmen, Schritte bei der Implementierung einer BSC
Laboroptimierung mittels einer Balanced Scorcard II (Böhl)
Was macht ein ausgewogenes Kennzahlensystem aus? Ermittlung und Auswahl geeigneter Kennzahlen, Die SWOT Analyse – Zur Strategiefindung geeignet ?!? Strategielandkarte und Maßnahmenkatalog, Das ZAK Prinzip – Ziele definieren, Aktion festlegen und Kennzahlen bestimmen, Die Kunst, Kennzahlen auszuwählen – Früh- und Spätindikatoren, Die Ursachen-Wirkungsbeziehungen
Einführung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) in Laborfunktionen (Schulwitz)
Kunden, Produkte und Prozesse, Ziele und Kennzahlen, Das Vorgehen in Laborfunktionen, Werkzeuge für die Daten- und Informationserfassung, Alternatives Vorgehen mir der Six Sigma Methode
Wertstromdesign – ein Ansatz zur Laboroptimierung (Schulwitz)
Entstehung der Methode, Verwendete Symbole, Entwicklung und Interpretation einer Soll-Map (Bsp. aus der Teilefertigung), Übertragung der Methode auf Labor- und administrative Prozesse
Zusammenfassung und Fragen (Böhl, Schulwitz)
Zielgruppe: Auch analytische Labors sind einem ständig steigenden Kostendruck ausgesetzt, wobei Qualität selbstverständlich ist und ständig verbessert werden soll. Nach der fortgeschrittenen Einführung von Qualitätssicherungs- oder -managementsystemen stehen Wirtschaftlichkeit und Effizienz im Mittelpunkt der Diskussionen. Da Naturwissenschaftler von Hause aus in der Regel eine andere Sprache sprechen als Controller und Manager, müssen für beide Seiten verständliche Kennzahlen und
Argumente gefunden werden. Damit haben Laborverantwortliche auch die Chance, einen anderen Blick auf den eigenen Verantwortungsbereich zu bekommen, aktive Steuerungselemente kennen und benutzen zu lernen und so vom eher Getriebenen zu einem Partner des Managements aufzusteigen. Dieses Seminar vermittelt Grundlagen, mit denen jeder Laborverantwortliche in seinem Bereich ein Kennzahlen- und Steuerungssystem aufbauen und implementieren und damit seinen Bereich optimieren kann. Das Seminar richtet sich an Laborleiter und verantwortliche Mitarbeiter aus Laborbereichen in Industrie, Auftragsinstituten und Überwachung, die ihre Aufbau- und Ablauforganisation hinsichtlich Kosten, Effizienz, Leistung, Personalbedarf, Arbeitszeit, Transparenz, Qualitätsmanagement und Marktorientierung
optimieren wollen.
Dozent/Kursleitung: Marcel Böhl, Jörg Kuntz, Dr. Gerhard Paprott, Ralf Schulwitz
Veranstaltungsort: Der genaue Veranstaltungsort wird noch festgelegt.Saarbrücken
Kontakt: Frau Christin Fischer E-Mail:
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Telefon: +49 (0) 33200 / 52 63 - 12 Fax: +49 (0) 681 / 982 10 25 WWW: http://kontakt.klinkner.de