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Glossar Qualitätsmanagement
 


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Glossar/Qualitätsmanagement
Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess KVP (continuous improvement process CIP) geht zurück auf die Unternehmensphilosophie von Deming, der Verbesserung als einen permanenten Prozess verstand, den er im sog. Deming-Kreis oder PDCA-Zyklus veranschaulichte. KVP wird mit gleicher inhaltlicher Bedeutung im englischen Sprachraum mit Continous Improvement Process (CIP) und in Japan mit KAIZEN bezeichnet.

Glossar/Qualitätsmanagement
Maßnahme zur Beseitigung der Ursache eines erkannten Fehlers oder einer anderen, erkannten unerwünschten Situation (corrective action). Eine Korrekturmaßnahme wird ergriffen, um das erneute Auftreten eines Fehlers zu verhindern, während eine Vorbeugungsmaßnahme ergriffen wird, um das Auftreten des Fehlers zu verhindern (Vorbeugen ist nur möglich, solange der Fehler noch nicht aufgetreten ist).

83. KTQ
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Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus. Kriterienkatalog zur Selbstbewertung von Krankenhäusern (nur Deutschland). Seit Juni 2004 umbenannt in „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ da nun auch ein Kriterienkatalog für niedergelassene Ärzte angeboten wird.

84. Kunde
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Organisation oder Person, die ein Produkt empfängt, wie z.B. Verbraucher, Klient, Endanwender, Einzelhändler, Nutznießer und Käufer. Es wird zwischen externen Kunden außerhalb des Unternehmens und internen Kunden innerhalb des Unternehmens unterschieden (customer).

Glossar/Qualitätsmanagement
Ausrichtung sämtlicher Prozesse eines Unternehmens auf die Wünsche, Anforderungen und Erwartungen seiner Kunden.

Glossar/Qualitätsmanagement
Wahrnehmung des Kunden zu dem Grad, in dem seine Anforderungen erfüllt worden sind (customer satisfaction). Beschwerden des Kunden sind ein üblicher Indikator für Kundenunzufriedenheit, doch bedeutet ihr Fehlen nicht notwendigerweise hohe Kundenzufriedenheit. Selbst wenn Kundenanforderungen mit dem Kunden vereinbart und erfüllt worden sind, bedeutet dies nicht notwendigerweise, dass die Kundenzufriedenheit damit sichergestellt ist.

87. KVP
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Abkürzung für Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (continuous improvement process). Das Prinzip des KVP geht zurück auf die Unternehmensphilosophie von Deming, der Verbesserung als einen permanenten Prozess verstand, den er im sog. Deming-Kreis oder PDCA-Zyklus veranschaulichte. KVP wird mit gleicher inhaltlicher Bedeutung im englischen Sprachraum mit Continous Improvement Process (CIP) und in Japan mit KAIZEN bezeichnet.

Glossar/Qualitätsmanagement
Organisation oder Person, die ein Produkt bereitstellt (supplier) wie z.B. Hersteller, Vertriebseinrichtung, Einzelhändler, Verkäufer eines Produkts oder Erbringer einer Dienstleistung oder Bereitsteller von Informationen. Ein Lieferant kann der Organisation angehören oder ein Außenstehender sein. In einer Vertragssituation wird ein Lieferant manchmal als "Auftragnehmer" bezeichnet.

Glossar/Qualitätsmanagement
Lieferantenaudits (supplier audit) sind externe Audits im Rahmen einer bestehenden oder möglichen Kunden-Lieferanten-Beziehung. Je nach Sichtweise spricht man von Lieferantenaudits (Kundensicht auf den Lieferanten) oder Kundenaudits (Lieferantensicht auf den Kunden).

Glossar/Qualitätsmanagement
Beurteilung eines Lieferanten auf seine Qualitätsfähigkeit vor Annahme ständiger Einkaufsbeziehungen.

Glossar/Qualitätsmanagement
Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Organisation.

Glossar/Qualitätsmanagement
Formelle Bewertung der Angemessenheit des QM-Systems in Bezug auf Qualitätspolitik und Qualitätsziele durch die oberste Leitung, auch als QM-Bewertung bezeichnet.

Glossar/Qualitätsmanagement
Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung des QM-Systems auf Wirksamkeit und Verbesserungsmöglichkeiten. Dazu erfolgt eine formelle Bewertung des Standes und der Angemessenheit des QM-Systems in Bezug auf die Qualitätspolitik und die Qualitätsziele durch die Leitung der Organisation. Meist wirkt der Qualitätsmanager dabei mit bzw. leistet die Vorarbeiten dazu.

Glossar/Qualitätsmanagement
System zum Festlegen von Politik und Zielen sowie zum Erreichen dieser Ziele (management system). Das Managementsystem einer Organisation kann verschiedene Managementsysteme einschließen, z. B. ein Qualitätsmanagementsystem, ein Finanzmanagementsystem, ein Umweltmanagementsystem oder ein Risikomanagementsystem. Man spricht dann von integrierten Managementsystemen.

95. Mangel
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Nichterfüllung einer Anforderung in Bezug auf einen beabsichtigten oder festgelegten Gebrauch. Die Unterscheidung zwischen Mangel (defect) und Fehler (nonconformity) ist rechtlich relevant, da ein Mangel Produkthaftung zur Folge haben kann. Im Unterschied zu einem Fehler beeinträchtigt ein Mangel also immer die Verwendbarkeit der betrachteten Einheit.

Glossar/Qualitätsmanagement
Begriff aus der Produktionstechnik, der die Stabilität und Reproduzierbarkeit eines Produktionsschrittes auf einer Maschine in Produktion kennzeichnet. Sie erlaubt eine Aussage darüber, mit welchem Anteil Ausschuss und Nacharbeit beim Betrieb dieser Maschine zu rechnen ist. Der Begriff Maschinenfähigkeit hat in der Praxis zu Problemen geführt, da auf die Maschinenfähigkeit zu viele Einflussgrößen (Messmittel, Umgebung, Mitarbeiter,...) einwirken, so dass nur noch die Prozessfähigkeit mit den Kennzahlen cp und cpk und die Stabilität des Prozesses (beherrschter Prozess) verwendet werden sollte. Da die Maschinenfähigkeit im Vergleich zur Prozessfähigkeit deutlich leichter und schneller zu ermitteln ist, wird sie oft für die Erstbewertung einer Anlage/Maschine (z.B. bei einer Maschinenvorabnahme) eingesetzt.

97. Merkmal
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Eigenschaft zum Erkennen oder zum Unterscheiden von Einheiten (Charge, Los, Untersuchung einer Grundgesamtheit). Merkmale (characteristics) können quantitativ und qualitativ sein: Quantitativ sind 3 Fälle unterscheidbar: 1. Kontinuierliches oder stetiges Merkmal, d.h., es können alle Merkmalswerte, z. B. in einem Intervall, angenommen werden. 2. Diskretes Merkmal: Diesem Merkmalstyp werden abzählbare Merkmalsausprägungen zugewiesen. 3. Quasi-stetiges Merkmal: Diskrete Ausprägung, die aber aufgrund ihrer feinen Abstufung wie stetige Merkmale behandelt werden können. Qualitativ: Attributives oder beschreibendes Merkmal. Gruppierte oder klassierte Merkmale sind zusammengefasste Merkmalsausprägungen. Werden stetige Merkmale gruppiert, können sie als diskret angesehen werden.

98. Monitor
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Person oder technische Einheit zur Prozessüberwachung. Als Person versteht man darunter einen Beobachter, der einen Soll-Ist-Vergleich durchführt (Projektleiter, Studienbetreuer, Bindeglied zwischen Sponsor / CRO und Prüfarzt).

99. Muda
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Japanisch für Verschwendung. Muda, Mura und Muri sind die 3 Hauptsäulen des Toyota Production System (TPS). Es werden 7 Arten von Verschwendung unterschieden: 1. Überproduktion, 2. Wartezeit, 3. überflüssiger Transport, 4. ungünstiger Herstellungsprozess, 6. unnötige Bewegungen und 7. Herstellung fehlerhafter Teile.

100. Mura
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Japanisch für Unausgeglichenheit, Muda, Mura und Muri sind die 3 Hauptsäulen des Toyota Production System (TPS). Unter Mura werden Verluste verstanden, die durch eine nicht abgestimmte Fertigungssteuerung verursacht werden.

 
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