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Freitag, 23. Juni 2017
 
 
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Glossar/Qualitätsmanagement
Deming definierte (wohl in Anlehnung an Henri Fayols 14 Managementprinzipien) 14 Punkte des Managementprogramms wie folgt. 1. Schaffe ein unverrückbares Unternehmensziel in Richtung auf eine ständige Verbesserung von Produkt und Dienstleistung. 2. Wende die neue Philosophie an, um wirtschaftliche Stabilität sicherzustellen. 3. Beende die Notwendigkeit und Abhängigkeit von Vollkontrollen, um Qualität zu erreichen. 4. Beende die Praxis, Geschäfte auf Basis des niedrigsten Preises zu machen. 5. Suche ständig nach Ursachen von Problemen, um alle Systeme in Produktion und Dienstleistung sowie alle anderen Aktivitäten im Unternehmen beständig und immer wieder zu verbessern (Ständige Verbesserung) 6. Schaffe moderne Methoden des Trainings und des Wiederholtrainings direkt am Arbeitsplatz und für die Arbeitsaufgabe. 7. Setze moderne Führungsmethoden ein, die sich darauf konzentrieren, den Menschen (und Maschinen) zu helfen, ihre Arbeit besser auszuführen. 8. Beseitige die Atmosphäre der Angst. 9. Beseitige die Abgrenzung der einzelnen Abteilungen voneinander. 10. Beseitige den Gebrauch von Aufrufen, Plakaten und Ermahnungen. 11. Beseitige Leistungsvorgaben, die zahlenmäßige Quoten (Standards) und Ziele für den Werker festlegen. 12. Beseitige alle Hindernisse, die den Werkern und den Vorgesetzten das Recht nehmen, auf ihre Arbeit stolz zu sein. 13. Schaffe ein durchgreifendes Ausbildungsprogramm und ermuntere zur Selbstverbesserung für jeden einzelnen. 14. Definiere deutlich die dauerhafte Verpflichtung des Top-Managements zur ständigen Verbesserung von Qualität und Produktivität.

Glossar/Qualitätsmanagement
Deming nennt 7 tödliche Krankheiten eines Managementsystems: 1. Fehlen eines feststehenden Organisationszwecks 2. Betonung des kurzfristigen Gewinns 3. Jährliche Bewertung, Leistungsbeurteilung, persönliches Beurteilungssystem 4. Hohe Fluktuation in der Organisationsleitung, Springen von Firma zu Firma 5. Verwendung von Kenngrößen durch das Management – ohne Berücksichtigung von solchen Größen, die unbekannt oder nicht quantifizierbar sind 6. Überhöhte soziale Kosten 7. Überhöhte Kosten aus Produkthaftpflichturteilen

Glossar/Qualitätsmanagement
Von Joseph M. Juran aufgestellte Regel, wonach 80% der Fehler von 20% der Fehlerursachen hervorgerufen werden.

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Bei Los-Prüfungen übliche Bezeichnung für das Risiko, mit dem der Kunde ein in Wirklichkeit schlechtes Los annimmt, obwohl die vorangegangene Stichprobe für gut befunden worden ist.

Glossar/Qualitätsmanagement
Akkreditierung ist (gemäß ISO/IEC 17011:2004) die Bestätigung durch eine dritte Stelle, die formal darlegt, dass eine Konformitätsbewertungsstelle die Kompetenz besitzt, bestimmte Konformitätsbewertungsaufgaben durchzuführen, z.B. eines Prüf- oder Kalibrierlabors, bestimmte Arten von Prüfungen von Prüfungen oder Kalibrierungen durchzuführen. Nach Auffassung von EA ist Akkreditierung eine Dienstleistung im öffentlichen Interesse. Sie soll daher unter staatlicher Aufsicht erfolgen, darf kein gewinnorientiertes Geschäft sein und es darf keinen Wettbewerb zwischen Akkreditierungsstellen geben. Daher sollte jedes Land nur eine Akkreditierungsstelle besitzen.

Glossar/Qualitätsmanagement
Organisation oder Institution, die Akkreditierungen durchführt (accreditation body). In Deutschland gab es bis Ende 2009 mehrere Akkreditierungsstellen (z.B. DAP, DACH, SAL, GAZ). Seit Januar 2010 gibt es die im Akkreditierungsstellengesetz geforderte zentrale nationale Akkreditierungsstelle, die DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle, www.dakks.de ).

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Erfordernis oder Erwartung, das oder die festgelegt, üblicherweise vorausgesetzt oder verpflichtend ist. Eine festgelegte Anforderung ist eine Anforderung, die beispielsweise in einem Dokument (3.7.2) angegeben ist. "Üblicherweise vorausgesetzt" bedeutet, dass es für die Organisation, ihre Kunden und andere interessierte Parteien üblich oder allgemeine Praxis ist, dass das entsprechende Erfordernis oder die entsprechende Erwartung vorausgesetzt ist.

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Produkt, das einem Kunden außerhalb der anbietenden Organisation angeboten wird.

9. ANSI
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Abkürzung für American National Standards Institute

10. AQL
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AQL (Acceptable Quality Level) ist derjenige Gutanteil, über den ein Los verfügen muss, damit es mit z.B. 95% Sicherheit bei dem Stichprobentest auch tatsächlich für gut befunden wird. AQL und RQL sind 2 Punkte, mit denen die Operationscharakteristik eindeutig bestimmt ist. Ein AQL-Wert von 0,1 bedeutet z.B., dass 1 Fehler pro 1000 Teile akzeptiert wird.

11. Audit
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Systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Erlangung von Auditnachweisen und zu deren objektiver Auswertung, um zu ermitteln, inwieweit die Auditkriterien erfüllt sind.

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Die Beanstandung oder Beschwerde oder Reklamation ist eine negative Äußerung von Kunden, Lieferanten oder anderen Geschäftspartnern. Es kann zwischen internen und externen Beschwerden unterschieden werden. Manchmal wird bedeutungsverengend unter Reklamation die Rückweisung eines Produktes verstanden.

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Die Beschwerde oder Beanstandung oder Reklamation ist eine negative Äußerung von Kunden, Lieferanten oder anderen Geschäftspartnern. Es kann zwischen internen und externen Beschwerden unterschieden werden. Manchmal wird bedeutungsverengend unter Reklamation die Rückweisung eines Produktes verstanden.

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Tätigkeit zur Ermittlung der Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit der Betrachtungseinheit, festgelegte Ziele zu erreichen (review). Bewertung kann auch die Ermittlung der Effizienz enthalten. Beispiel: Managementbewertung, Entwicklungsbewertung, Bewertung von Kundenanforderungen und Bewertung von Fehlern.

15. BSI
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Abkürzung für British National Standards Institute

16. BÄK
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Bundesärztekammer (siehe RiLiBÄK)

17. CAP
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College of American Pathologists

18. CAQ
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Abkürzung für Computer Aided Quality (Assurance): Einsatz computergestützter Informationssysteme zur Unterstützung der Qualitätssicherung, z.B. für Prüfplanung, Prüfmittelverwaltung, Auditplanung, Fehleranalysen, Reklamationsmanagement).

19. CE
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Konformitätskennzeichnung von Industrieerzeugnissen (Conformité Européen).

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Die CE-Kennzeichnung (entweder von franz. Communauté Européenne = „Europäische Gemeinschaft“ oder Conformité Européenne, svw. „Übereinstimmung mit EU-Richtlinien“) ist eine Kennzeichnung nach EU-Recht für bestimmte Produkte in Zusammenhang mit der Produktsicherheit. Durch die Anbringung der CE-Kennzeichnung bestätigt der Hersteller, dass das Produkt den geltenden europäischen Richtlinien entspricht.Die CE-Kennzeichnung ist kein Gütesiegel (Qualitätszeichen).

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