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Glossar Hochleistungsflüssigkeitschromatografie
 


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Glossar/Hochleistungsflüssigkeitschromatografie
Die Retentionsparameter werden dem Chromatogramm entnommen und als Zeiten oder in Volumina angegeben. Volumenangaben beziehen sich auf die Bedingungen am Säulenende. Verwendet manin der GC den korrigierten Volumenstrom, so beziehen sich die Angaben auf die Säulentemperatur.Die verschiedenen Bedingungen, für die Retentionsparameter angegeben werden können, werden durch hochgestellte Symbole gekennzeichnet: so zeigt ein Hochstrich (prime) ' an, dass die Werte um das Durchflußvolumen bzw die Durchflusszeit korrigiert wurden. In der Gaschromatographie gibt ein hochgestellter Kreis ° an, dass die Angaben um die Kompression der Gase korrigiert wurden. Beim Nettoretentionsvolumen müßten beide Hochstellungen angebracht werden. Zur Vermeidung von Konfusion wird hier der Index N als Symbol verwendet.

Glossar/Hochleistungsflüssigkeitschromatografie
Bei dem Schleifeninjektor erfolgt die Probenaufgabe direkt in den Strom der mobilen Phase. Diese Technik zur Aufgabe gasförmiger Proben in der Gaschromatographie (Gasprobeneinlassteil) und in der Flüssigchromatographie eingesetzt.Das Injektonsventil verbindet den Eluentenstrom mit der chromatographischen Säule, während die Probe (drucklos) in eine Schleife (loop) gegeben wird. Durch Umschalten des Ventils wird der Eluentenstrom durch die Schleife geleitet und die Probe auf die Trennsäule gespült.

Glossar/Hochleistungsflüssigkeitschromatografie
Die stationäre Phase (im engeren Sinne) ist die ortsfeste Phase der beiden Phasen, aus denen das chromatographische System besteht. Es hanedlt sich dabei um sich um einen Festkörper (Sorbens), eine flüssige Phase (Trennflüssigkeit) oder um ein Gel. Flüssige Phasen sind auf einen Festkörper (Träger) aufgezogen, der auch am Trennprozeß mitbeteiligt sein kann. Bei einer gebundenen Phase ist die trennwirksame Schicht chemisch an einen Träger oder an die Innenseite einer Kapillare gebunden.Die stationäre Phase (im weiteren Sinne) kann auch als Packung der Säule, als Sorbens oder als chromatographisches Bett (Dünnschichtchromatographie) bezeichnet werden.

Glossar/Hochleistungsflüssigkeitschromatografie
Unter Säulenchromatographie versteht man die Trennverfahren, bei denen sich die stationäre Phase im Gegensatz zur Flachbett- oder Schichtchromatographie in einer Röhre befindet. Die Säulenpackung mit der stationären Phase kann entweder den gesamten Querschnitt des Rohres ausfüllen, dann spricht man von gepackten Säulen.Befindet sich die stationäre Phase nur auf der inneren Säulenwand, wobei für die mobile Phase in der Mitte des Rohres ein offener Pfad zur Verfügung steht, so spricht man von offenen Kapillarsäulen (open tubular columns).

Glossar/Hochleistungsflüssigkeitschromatografie
Das Säulenvolumen ist das geometrische Volumen der (leeren) Trennsäule, das mit Packung gefüllt ist. Es berechnet sich aus dem Säulenradius und der der Säulenlänge.

Glossar/Hochleistungsflüssigkeitschromatografie
Bei der Umkehrphasenchromatographie (Reversed-Phase Chromatography, RPC) - im Gegensatz zur Normalphasenchromatograhpie - ist die mobile Phase polarer als die stationäre Phase. Diese Einteilung gilt bei der Flüssigchromatographie, daher ist auch die Abkürzung RPLC gebräuchlich.

Glossar/Hochleistungsflüssigkeitschromatografie
Bei der Verdrängungschromatographie (Displacement Chromatography) wird der mobilen Phase nach der Probenaufgabe kontinuierlich eine Komponente zugesetzt wird, die wesentlich stärker als alle Komponenten des Analysengemisches adsorbiert wird. Die Komponenten des Analysengemisches werden von der stationären Phase verdrängt. Weil die Komponenten des Gemisches vor der mobilen Phase hergeschoben werden, folgen unmittelbar aufeinander und sind nicht nicht durch mobile Phase getrennt.

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Bei der Verteilungschromatographie beruht die Trennung auf Unterschieden der Löslichkeit der Analyten in der stationären Phase (GC), oder auf Unterschieden in den Löslichkeiten in der mobilen und stationären Phase (LC)

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