Home arrow Glossar arrow Glossar arrow Dünnschichtchromatografie 
Donnerstag, 27. April 2017
 
 
analytik.de
analytik.de - news
Glossar
Glossar Glossar Dünnschichtchromatografie
 


Ergebnisse 1 - 16 von 16
Glossar/Dünnschichtchromatografie
In einem Betrachtungsgerät (visualizing chamber, UV/VIS Kammer) wird nach Besprühen oder Tauchen der Dünnschichtplatte mit geeigneten Reagenzien - ggf. auch direkt - das Chromatogramm sichtbar bei Betrachtung unter Bestrahlung mit Licht definierten Wellenlängen.

Glossar/Dünnschichtchromatografie
In einem Densitometer (TLC-Scanner) wird Licht verschiedener Wellenlängen im UV, IR oder im sichtbaren Licht auf Dünnschichtplatten gestrahlt und die Reflektion/Absorption gemessen. Daran können qualitative oder quantitative Bestimmungen durchgeführt werden, auch die Aufnahme von UV und IR-Spektren der getrennten Analyten direkt auf der Schicht ist möglich.

Glossar/Dünnschichtchromatografie
Die Dünnschichtchromatographie (DC,TLC) gehört zur Planarchromatographie. Die mobile Phase ist eine Flüssigkeit. Die stationäre Phase ist auf einem ebenen Träger fixiert. Bei modernen DC verwendet man sehr kleine Teilchen: HPTLC (High Performance Thin-Layer Chromatography, Hochleistungs-DC). Die mobile Phase läuft in der Regel durch Kapillarkräfte aufsteigend, dadurch entwickelt sich das Chromatogramm. Das Ende des Chromatogramms ist erreicht, wenn die mobile Phase fast das Ende der Dünnschichtplatte errreicht hat.Die Entwicklung des Chromatogramms erfolgt in Trennkammern, die Auswertung mit einem Betrachtungsgerät oder Densitometer.Neben der aufsteigenden Entwicklung gibt es auch horizontale (OPLC) und radiale Entwicklung

Glossar/Dünnschichtchromatografie
Der Logarithmus des Retentionsfaktors ist identisch mit dem RM -Wert aus der DC.Hierfür wird das Symbol (griechisch klein kappa) empfohlen:k = log k = log[(1 - R)/R]

Glossar/Dünnschichtchromatografie
Die mobile Phase durchströmt das Bett der stationären Phase in einer definierten Richtung. Die mobile Phase ist flüssig bei der Flüssigchromatographie (LC) , dann spricht man auch vom Eluenten, und der Dünnschichtchromatographie ( DC), dann spricht man vom Fließmittel. Die mobile Phase ist gasförmig bei der Gaschromatographie (GC) und wird dann auch Trägergas genannt. Wird als mobile Phase weitgehend ein überkritisches Fluid einsetzt, spricht man von überkritische Fluidchromatographie (Supercritical fluid chromatograpy, SFC) sein.

Glossar/Dünnschichtchromatografie
Bei der Normalphasenchromatographie (NPC) - im Gegensatz zur Umkehrphasenchromatograhpie - ist die stationäre Phase (z.B. Kieselgel oder Aluminiumoxid) polarer als der Eluent. Diese Einteilung gilt bei der Flüssigchromatographie, daher ist auch die Abkürzung NPLC gebräuchlich.

7. OPLC
Glossar/Dünnschichtchromatografie
Overpressure Layer Chromatography, OPLC. Ein horizontales Entwicklungsverfahren in der Dünnschichtchromatographie, bei der die mobile Phase durch Pumpen zugeführt wird.

Glossar/Dünnschichtchromatografie
Die Probenaufgabe ist der Vorgang, eine Probe (fest, flüssig oder gasförmig) in die mobile Phase oder direkt in das chromatographische Bett zu geben.In der Flüssigchromatographie wird häufig eine Schleifeninjektion verwendet.In der Gaschromatographie werde unterschiedliche Injektionssysteme verwendet (Split, Splitlos, PTV, On Column und Schleifebijektion für Gase)In der Dünnschichtchromatographie refolgt die Probenaufgabe als Punkt oder Strich in das chromatographische Bett.

Glossar/Dünnschichtchromatografie
Ein Entwicklungsverfahren in der Dünnschichtchromatographie. Die Probe wird (nahezu) im Zentrum der Trennfläche aufgegeben und das Chromatogramm nach aussen entwickelt (Zirkulaurtechnik). Die mobilen Phase wird vom Zentrum zugeführt.Werden die Analyten vom Rand zum Zentrum hin entwickelt, spricht man von antizirkularer Entwicklung (Elution).

Glossar/Dünnschichtchromatografie
In der Dünnschichtchromatographie (DC) Wird die relative Retention als das Verhältnis zweier Verzögerungsfaktoren angegeben

11. RM-Wert
Glossar/Dünnschichtchromatografie
Der RM-Wert (R Index M) in der Dünnschichtchromatographie (DC) ist das Pendant zum Logarithmischen Retentionsfaktor in der Säulenchromatographie: RM = log k = (1 - RF)/ RF mit RF = Verzögerungsfaktor

Glossar/Dünnschichtchromatografie
Die Entwicklung eines Dünnschichtchromatogramms findet in einer Trennkammer (Entwicklungskammer oder besser Elutionskammer) statt. Sie enthält die mobile Phase (Fließmittel), in die die Dünnschichtplatte sofort (Elution ohne Kammersättigung) oder nach Sättigung der Kammervolumens mit dem Dampf der mobilen Phase (Elution mit Kammersättigung) eingestellt wird. Wird die Platte in die Trennkammer gestellt ohne dirkten Kontakt zur mobilen Phase, wird die stationäre Phase vor der Entwicklung mit dem Dampf der mobilen Phase ins Gleichgewicht gebracht (Vorsättigung der Schicht). Die Sandwichkammer ist eine Trennkammner mit besonders kleinem Volumen der Gasphase, durch einen Abstandshalter wird eine Abdeckplatte einige Millimeter über der Trennplatte angeordnet ist.

Glossar/Dünnschichtchromatografie
Bei der Umkehrphasenchromatographie (Reversed-Phase Chromatography, RPC) - im Gegensatz zur Normalphasenchromatograhpie - ist die mobile Phase polarer als die stationäre Phase. Diese Einteilung gilt bei der Flüssigchromatographie, daher ist auch die Abkürzung RPLC gebräuchlich.

Glossar/Dünnschichtchromatografie
Bei der Verteilungschromatographie beruht die Trennung auf Unterschieden der Löslichkeit der Analyten in der stationären Phase (GC), oder auf Unterschieden in den Löslichkeiten in der mobilen und stationären Phase (LC)

Glossar/Dünnschichtchromatografie
In der Dünnschichtchromatographie (DC) wird der Verzögerungsfaktor (R mit Index F) als Quotient der Wanderstrecke des Analyten (Fleckmittelpunkt - Startpunkt des Analyten) zur Wanderstrecke des Laufmittels (Laufmittelfront - Startpunkt des Analyten). Der Verzögerungsfaktor wird mit zwei Dezimalstellen angegeben und ist stets kleiner als 1. Der Verzögerungsfakor ist das Pendant zum Rückhaltefaktor in der Säulenchromatographie.

16. Zone
Glossar/Dünnschichtchromatografie
Unter Zone versteht man einen Abschnitt im chromatographischen Bett, in dem sich eine oder mehrere Substanzen befinden können.

 
  Top
LogIn