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Donnerstag, 17. Mai 2012
 
 
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Glossar Chromatografie
 


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Glossar/Chromatografie
Ein Entwicklungsverfahren in der Dünnschichtchromatographie. Die Probe wird (nahezu) im Zentrum der Trennfläche aufgegeben und das Chromatogramm nach aussen entwickelt (Zirkulaurtechnik). Die mobilen Phase wird vom Zentrum zugeführt.Werden die Analyten vom Rand zum Zentrum hin entwickelt, spricht man von antizirkularer Entwicklung (Elution).

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Als Rauschen bezeichnet man allen Schwankungen der Basislinie, deren Frequenzen größer 1 Hertz sind. Die Bestimmung erfolgt, indem zwei parallele Graden an die Maxima und Minima angelegt werden, die die Basislinie einschließen. Das Rauschen wird als Abstand der Geraden in Volt, Ampere oder AU angeben.

Glossar/Chromatografie
Bei der Reaktionschromatographie werden die Proben zielgerichtet zwischen der Probeaufgabe und der Detektionsstelle chemisch umgesetzt. Die Reaktion kann zur Erleichterung der Trennung der Analyten vor der Säule (Vorsäulenderivatisierung, getrennt werden die Derivate) oder zur Erleichterung der Detektion nach der Säule (Nachsäulenderivatisierung, getrennt werden die Analyten, detektiert werden die Derivate) stattfinden. Die chemische Derivatisierung in der LC nach der Säule wird als Nachsäulenderivatisierung im Reaktionsdetektor durchgeführt.

Glossar/Chromatografie
Die reduzierte Bodenhöhe in der Kapillargaschromatographie erhält man als Quotient der Bodenhöhe zum Säulendurchmesser der stationären Phase.

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Die reduzierte Bodenhöhe in der Flüssigchromatographie erhält man als Quotient der Bodenhöhe zum Teilchendurchmesser der stationären Phase.

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Die reduzierte Diffusionsgeschwindigkeit in der Kapillargaschromatographie erhält man als Quotient des Diffusionskoeffizienten in der mobilen Phase (Gasphase) zum Säulendurchmesser der stationären Phase.

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Die reduzierte Diffusionsgeschwindigkeit in der Flüssigchromatographie erhält man als Quotient des Diffusionskoeffizienten in der mobilen Phase zum Teilchendurchmesser der stationären Phase.

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Die reduzierte Lineargeschwindigkeit (griech. nü) ergibt sich als Quotient der Geschwindigkeit der mobilen Phase zur Diffusionsgeschwindigkeit der Analyten in der stationären Phase.

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Das reduzierte (adjusted) Retentionsvolumen ist die Differenz aus Gesamtretentionsvolumen und Durchflußvolumen. Analog ist die reduzierte (adjusted) Retentionszeit ist die Differenz aus Gesamtretentionszeit und Durchflußzeit.In der Theorie entspricht das dem Abstand der Peakmaxima des Analyten und einer Inertsubstanz im Chromatogramm.Die Formelzeichen werden durch einen Hochstrich gekennzeichnet.

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Die relative Anzeigeempfindlichkeit (relative detector response factor) f ist ein Maß, wie unterschiedlich gleiche Mengen zweier Substanzen (Analyt und Standard) vom Detektor angezeigt werden. Gleiche Menge kann in diesem Zusammenhang gleiche Molzahl, gleiches Volumen oder gleiche Masse bedeuten und ist mit anzugeben.Es wird empfohlen, die relative Anzeigeempfindlichkeit mit einem Index d zu versehen, um Verwechslungen mit dem relativen Kalibrierfaktor (Formelzeichen f, empf.: Index K) zu vermeiden.Typischerweise wird die relative Anzeigeempfindlichkeit des Standards gleich 1 gesetzt, so dass sich für den Analyten die relative Anzeigeempfindlichkeit aus dem Quotienten der Peakfläche des Analyten zur Peakflache des Standards ergibt. (Anm.: Die relative Anzeigeempfindlichkeit des Standards gleich 1 ist willkürlich, es kann auch ein anderer Wert genommen werden, ebenso können Peakflächen statt Peakhöhen herangezogen werden.)Universelle Detektoren haben eine relative Anzeigeempfindlichkeit f von etwa 1, spezifische Detektoren haben f > 1000Für die relative Anzeigeempfindlichkeit muss stets angegeben werden, ob sie sich auf Masse, Volumen oder Mol bezieht, welche Standardsubstanz benutzt wird, welcher Wert für die relative Anzeigeempfindlichkeit des Standards gewählt wurde und ob Peakhöhen oder Peakflächenauswertung herangezogen wurde.

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Die relative Gesamtretentionszeit RRT wird zur Charakterisierung der Auftrennung zweier Komponenten statt der relativen Retention herangezogen, wenn nicht isokratisch (Flüssigchromatographie) oder isotherm (Gaschromatographie) gearbeitet wird. RRT ist das Verhältnis zweier Gesamtretentionszeiten bzw. -volumina.

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Der relative Kalibrierfaktor f dient der quantitativen Auswertung von Chromatogrammen. Die Peakfläche des Analyten wird mit dem relativen Kalibrierfaktor multipliziert. Bezogen auf den gleichen Standard ist der realtive Kalibrierfaktor der Kehrwert der relativen Anzeigeempfindlichkeit.Es wird empfohlen, den relativen Kalibrierfaktor mit einem Index K zu versehen, um Verwechslungen mit der relativen Anzeigeempfindlichkeit (Formelzeichen f, empf.: Index d) zu vermeiden.Für den relativen Kalibrierfaktor muss stets angegeben werden, ob er sich auf Masse, Volumen oder Mol bezieht, welche Standardsubstanz benutzt wird, welcher Wert für den relativen Kalibrierfaktor des Standards gewählt wurde (typisch: 1) und ob Peakhöhen oder Peakflächenauswertung herangezogen wurde.Ein veralteter Begriff für den relativen Kalibrierfaktor ist Responsefaktor und sollte vermieden werden.

Glossar/Chromatografie
Wenn die Nettoretentionszeiten bzw. die reduzierten Retentionszeiten eines Analyten auf die einer Standardsubstanz, die unter identischen Bedingungen chromatographiert wurde, bezogen wird, erhält man die relative Retention. Gleiches gilt für die Volumina, aber auch für die Retentionsfaktoren und die Verteilungskonstanten. Die relative Retention kann größer oder kleiner als 1 sein, je nachdem, od der Analyt nach der Standardaubstanz oder vorher eluiert.Die relative Retention r muss immer unter isothermen bzw. isokratischen Bedingungen bestimmt werden. Unter identischen Bedingungen (gleiche stationäre Phase, gleiche mobile Phase, identische Temperatur) ist die relative Retention unabhängig vom chromatographischen System.Ein Sonderfall der relativen Retention ist der Trennfaktor.

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In der Dünnschichtchromatographie (DC) Wird die relative Retention als das Verhältnis zweier Verzögerungsfaktoren angegeben

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Der relative Druck P ist der Quotient aus Eingangs- zu Ausgangsdruck.

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Während des chromatographischen Prozesses befindet sich der Analyt in der mobilen Phase und in der stationären Phase. Der Retentionsfaktor k zeigt an, wie lange sich der Analyt in der stationären Phase aufhält im Verhältnis zur Zeit in der mobilen Phase.Der Retentionsfaktor wird berechnet aus dem Quotienten des reduzierten Retentionsvolumen (-zeit) zum Durchflussvolumen (-zeit) des Eluenten.Für den Retentionsfaktor k findet man auch die Bezeichnungen Massenverteilungsverhältnis, Kapazitätsfaktor u.ä. Anm.: Häufig wird k zur Unterscheidung von den Verteilungskonstanten mit k' bezeichnet. Nachdem übereinstimmend die Verteilungskonstanten mit K und einem Subskript versehen werden, sind Verwechslungen ausgeschlossen, auf den Apostroph sollte verzichtet werden.

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Der Kováts Retentionsindex I kann nur unter isothermen Bedingungen gemessen werden. Im Retentionsindexsystem der Gaschromatographie werden n-Alkane als Standards und eine logarithmische Interpolation verwendet. Es werden die Nettoretentionszeiten der beiden n-Alkane und des Analyten benötigt, sowie die Kohlenstoffzahl des kleineren n-Alkans. Es wird die Differenz der logarithmischen Retentionszeiten des Analyten und des kleineren n-Alkans gebildet und durch die entsprechende Differenz für die beiden n-Alkane geteilt. Zu dem Ergebnis wird die Kohlenstoffzahl des kleineren n-Alkans addiert und mit 100 multipliziert. Der Kovats-Retentionsindex ist für eine Temperatur und eine Phase - unabhängig von der Filmdicke - konstant.

Glossar/Chromatografie
Die Retentionsparameter werden dem Chromatogramm entnommen und als Zeiten oder in Volumina angegeben. Volumenangaben beziehen sich auf die Bedingungen am Säulenende. Verwendet manin der GC den korrigierten Volumenstrom, so beziehen sich die Angaben auf die Säulentemperatur.Die verschiedenen Bedingungen, für die Retentionsparameter angegeben werden können, werden durch hochgestellte Symbole gekennzeichnet: so zeigt ein Hochstrich (prime) ' an, dass die Werte um das Durchflußvolumen bzw die Durchflusszeit korrigiert wurden. In der Gaschromatographie gibt ein hochgestellter Kreis ° an, dass die Angaben um die Kompression der Gase korrigiert wurden. Beim Nettoretentionsvolumen müßten beide Hochstellungen angebracht werden. Zur Vermeidung von Konfusion wird hier der Index N als Symbol verwendet.

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Die Temperatur, bei der eine Komponente eluiert wird, ist die Retentionstemperatur.

100. RM-Wert
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Der RM-Wert (R Index M) in der Dünnschichtchromatographie (DC) ist das Pendant zum Logarithmischen Retentionsfaktor in der Säulenchromatographie: RM = log k = (1 - RF)/ RF mit RF = Verzögerungsfaktor

 
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