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Glossar Chromatografie
 


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121. Tennzahl
Glossar/Chromatografie
Die Trennzahl TZ (separation number SN) gibt die Zahl der Peaks an, die in einem bestimmten Abschnitt des Chromatogramms zwischen zwei aufeinander folgenden n-Alkanen getrennt werden können.Es werden die Gesamtretentionszeiten der beiden n-Alkane benötigt. Es wird die Differenz der Retentionszeiten der n-Alkane gebildet und durch und dem Mittelwert der Peakbasisbreiten der beiden n-Alkane geteilt. Die Trennzahl ist diese Differenz minus 1..

Glossar/Chromatografie
Berechnet man die relative Retention für zwei benachbarte Peaks, so erhält man den Trennfaktor (griech. alpha) . Definitionsgemäß ist der Trennfaktor immer größer als 1, d.h. im Zähler des Quotienten stehen immer die Daten des letzteluierenden Analyten (Nettoretenionszeit, -volumen, Retentionsfaktor, Verteilungskoeffizient).Der Trennfaktor wird auch als die Selektivität bezeichnet, das ist sinnvoll, wenn die spezifischen Trenneigenschaften stationärer Phasen für definierte Analytenpaare charakterisiert werden sollen.Der Trennfaktor muss immer unter isothermen bzw. isokratischen Bedingungen bestimmt werden. Unter identischen Bedingungen (gleiche stationäre Phase, gleiche mobile Phase, identische Temperatur) ist der Trennfaktor unabhängig vom chromatographischen System.

Glossar/Chromatografie
Die Entwicklung eines Dünnschichtchromatogramms findet in einer Trennkammer (Entwicklungskammer oder besser Elutionskammer) statt. Sie enthält die mobile Phase (Fließmittel), in die die Dünnschichtplatte sofort (Elution ohne Kammersättigung) oder nach Sättigung der Kammervolumens mit dem Dampf der mobilen Phase (Elution mit Kammersättigung) eingestellt wird. Wird die Platte in die Trennkammer gestellt ohne dirkten Kontakt zur mobilen Phase, wird die stationäre Phase vor der Entwicklung mit dem Dampf der mobilen Phase ins Gleichgewicht gebracht (Vorsättigung der Schicht). Die Sandwichkammer ist eine Trennkammner mit besonders kleinem Volumen der Gasphase, durch einen Abstandshalter wird eine Abdeckplatte einige Millimeter über der Trennplatte angeordnet ist.

Glossar/Chromatografie
Die Trennsäule (column) ist das Rohr mit der stationären Phase. Man unterscheidet zwischen gepackten Säulen, gefüllt mit Packungsmaterialien, und offenen Kapillarsäulen (open tubular columns), bei denen die innere Wand selbst als stationäre Phase wirkt oder ein dünner Flüssigkeitsfilm bzw. eine dünne Schicht eines Festkörpers als stationäre Phase dienen. Die mobile Phase kann hier ungehindert und ohne Umwege durch die Säule strömen. Verwendet man engvolumige Rohre als gepackte Säulen, so spricht man von gepackten Kapillarsäulen (PCC) im Unterschied zu den offenen Kapillarsäulen (OTC).

Glossar/Chromatografie
Die Temperatur außerhalb des chromatographischen System ist die Umgebungstemperatur (ambient temperature). Sie ist zu unterscheiden von der Säulentenperatur, Injektionstemperatur, Retentionstemperatur und Detektortemperatur.

Glossar/Chromatografie
Bei der Umkehrphasenchromatographie (Reversed-Phase Chromatography, RPC) - im Gegensatz zur Normalphasenchromatograhpie - ist die mobile Phase polarer als die stationäre Phase. Diese Einteilung gilt bei der Flüssigchromatographie, daher ist auch die Abkürzung RPLC gebräuchlich.

Glossar/Chromatografie
Bei diesem Detektortyp erhält man für jeden Analyten im Eluenten ein der Masse proportionales Signal.

Glossar/Chromatografie
Bei der Verdrängungschromatographie (Displacement Chromatography) wird der mobilen Phase nach der Probenaufgabe kontinuierlich eine Komponente zugesetzt wird, die wesentlich stärker als alle Komponenten des Analysengemisches adsorbiert wird. Die Komponenten des Analysengemisches werden von der stationären Phase verdrängt. Weil die Komponenten des Gemisches vor der mobilen Phase hergeschoben werden, folgen unmittelbar aufeinander und sind nicht nicht durch mobile Phase getrennt.

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Bei der Verteilungschromatographie beruht die Trennung auf Unterschieden der Löslichkeit der Analyten in der stationären Phase (GC), oder auf Unterschieden in den Löslichkeiten in der mobilen und stationären Phase (LC)

Glossar/Chromatografie
auch Verteilungskoeffizient K: das Verhältnis der Konzentration des Analyten in oder an der stationären Phase zuseiner Konzentration in der mobilen Phase. - bei flüssigen stationären Phasen wird die Konzentration auf eine Volumeneinheit bezogen, die Verteilungskonstante erhält den Index c.- bei festen stationären Phasen wird die Konzentration auf eine Masseneinheit bezogen, die Verteilungskonstante erhält den Index g.- bei gut charakterisierten festen stationären Phasen wird die Konzentration auf die Oberfläche bezogen, die Verteilungskonstante erhält den Index s.Das Gesamtretentionsvolumen erhält man aus der Summe des Durchflußvolumens und dem Produkt der Verteilungskonstanten mit dem Volumen der stationären Phase. In der Gaschromatographe werden die um die Kompression korrigierten Volumina eingesetzt.

Glossar/Chromatografie
In der Dünnschichtchromatographie (DC) wird der Verzögerungsfaktor (R mit Index F) als Quotient der Wanderstrecke des Analyten (Fleckmittelpunkt - Startpunkt des Analyten) zur Wanderstrecke des Laufmittels (Laufmittelfront - Startpunkt des Analyten). Der Verzögerungsfaktor wird mit zwei Dezimalstellen angegeben und ist stets kleiner als 1. Der Verzögerungsfakor ist das Pendant zum Rückhaltefaktor in der Säulenchromatographie.

Glossar/Chromatografie
Die Viskosität (griech.: eta) ist temperaturabhängig. Die Viskosität der mobilen Phase wird für Temperatur der Säule angegeben.

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Das Volumen der stationären Phase in der Säule beinhaltet nicht das Volumen eines Trägermaterials. Im Falle einer Schichtkapillaren (SCOT) ist das Volumen der stationären Phase identisch mit dem Flüssigphasenvolumen, das Volumen des Trägermaterials bleibt unberücksichtigt.Im Falle aktiver Festkörper ist es zweckmäßig, die Oberfläche der stationären Phase anzugeben.

Glossar/Chromatografie
Die Strömung der mobilen Phase durch die Trennsäule wird als Volumenstrom (Fluß F, flow rate) angegeben, üblicherweise in mL/min. Der Volumenstrom ist von der Lineargeschwindigkeit zu unterscheiden. In der Flüssigchromatographie läßt sich der Volumenstrom direkt volumetrisch messen. In der Gaschromatographie sind bei der volumetrischen Ermittlung des Volumenstroms Korrekturen notwendig. Der Volumenstrom wird am Säulenausgang bei Raumtemperatur und Umgebungsdruck gemessen. Bei Verwendung eines Seifenblasenströmungsmessers muß der Volumenstrom auf die Bedingungen des trockenen Gases standardisiert werden (Korrektur des Wasserdampfpartialdrucks bei der Umgebungstemperatur).

135. WCOT
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Bei Filmkapillarsäulen (WCOT = wall coated open tubular columns) ist die Trennflüssigkeit direkt auf der glatten Kapillaroberfläche aufgebracht.

136. Zone
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Unter Zone versteht man einen Abschnitt im chromatographischen Bett, in dem sich eine oder mehrere Substanzen befinden können.

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