Home arrow Glossar arrow Glossar arrow Chromatografie 
Freitag, 23. Juni 2017
 
 
analytik.de
analytik.de - news
Glossar
Glossar Glossar Chromatografie
 


Ergebnisse 1 - 20 von 136
Glossar/Chromatografie
Bei der Adsorptionschromatographie beruht die Trennung auf Unterschieden der Adsorptionsaffinitäten der Analyten zur Oberfläche eines aktiven Festkörpers (GC) oder auf Unterschieden in der Verteilung der Analyten zwischen mobiler Phase und Sorbens (LC). Die stationäre Phase ist in jedem Fall ein Festkörper.

Glossar/Chromatografie
Bei der Affinitätschromatographie wird zur Trennung der Analyten die besondere biologische Spezifität von Ligand-Rezeptor-Wechselwirkungen ausgenutzt.

Glossar/Chromatografie
Die Ausschlußchromatographie (SEC) verwendet als Trennmechanismus den teilweisen Ausschluß der Analyten vom Inneren des porösen Trägermaterials aufgrund von Unterschieden in Größe und/oder Form oder Ladung. Ältere Synonyme sind Gelfiltration (wäßrige mobile Phasen) oder Gel Permeations Chromatographie (GPC; Anwendung organische mobile Phasen) bei der Verwendung gequollener Gele. Ionen können mittels Ionenausschluß von neutralen Komponenten, die in die Poren eindringen können, abgetrennt werden.

Glossar/Chromatografie
Die Basis- oder Grundlinie ist der Teil des Chromatogramms, während dessen nur die mobile Phase eluiert wird.

Glossar/Chromatografie
In einem Betrachtungsgerät (visualizing chamber, UV/VIS Kammer) wird nach Besprühen oder Tauchen der Dünnschichtplatte mit geeigneten Reagenzien - ggf. auch direkt - das Chromatogramm sichtbar bei Betrachtung unter Bestrahlung mit Licht definierten Wellenlängen.

Glossar/Chromatografie
Die Bodenhöhe H erhält aus dem Qoutienten der Säulenlänge zur Bodenzahl: H = L / NEine veraltete Bezeichnung für Bodenhöhe ist: Höhenäquivalent eines theoretischen Bodens (HETP; Height Equivalent of a Theoretical Plate).Da die Bodenzahl immer von dem k-Wert (Retentionsfaktor) des Analyten abhängt, sollte der Retentionsfaktor stets angegeben werden.

Glossar/Chromatografie
Das Trennvermögen einer Trennsäule wird durch die Bodenzahl N charakterisiert. Diese erhält man aus dem Quadrat des Quotienten aus der vierfachen Gesamtretentionszeit zur Peakbasisbreite. Da die Bodenzahl immer von dem k-Wert (Retentionsfaktor) des Analyten abhängt, sollte der Retentionsfaktor stets angegeben werden.

Glossar/Chromatografie
Ein Chromatogramm ist die Aufzeichnung eines Detektorsignals, in Abhängigkeit vom Ausflußvolumen der mobilen Phase oder der Zeit. Das Signal ist der Konzentration des Analyten in der mobilen Phase am Säulenausgang proportional. In der Dünnschichtchromatographie kann unter dem Begriff Chromatogramm auch die Abbildung der auf der DC-Schicht detektierten getrennten Zonen verstanden werden.(vgl. inneres und äußeres Chromatogramm)

Glossar/Chromatografie
Ein Chromatograph ist ein Gerät oder eine Anordnung von Gerätemodulen, mit denen eine chromatographische Trennung durchgeführt wird.

Glossar/Chromatografie
Physikalisch-chemisches Trennverfahren, bei dem die Gleichgewichteinstellung der zu trennenden Substanzen zwischen einer festliegenden stationären Phase und einer mobilen Phase, die sich in einer bestimmten Richtung bewegt, die Trennung verursacht.

Glossar/Chromatografie
In einem Densitometer (TLC-Scanner) wird Licht verschiedener Wellenlängen im UV, IR oder im sichtbaren Licht auf Dünnschichtplatten gestrahlt und die Reflektion/Absorption gemessen. Daran können qualitative oder quantitative Bestimmungen durchgeführt werden, auch die Aufnahme von UV und IR-Spektren der getrennten Analyten direkt auf der Schicht ist möglich.

Glossar/Chromatografie
Der Detektor mißt die Änderungen der Zusammensetzung des Säuleneluats mit geeigneten physikalischen oder chemischen Methoden. Je nach Aufgabenstellung werden universelle (u) oder spezifische (s) Detektoren verwendet. In der Gaschromatographie häufig eingesetzte Detektoren sind FID (u), WLD (u) und ECD (s), in der Flüssigchromatographie werden UV-Detektor (u) und Brechungsindexdetektor (u) häufig eingesetzt.

Glossar/Chromatografie
Die Detektorempfindlichkeit (sensitivity) S ist ein Maß für die Größe des Signals, das durch eine Konzentrations- oder Masseneinheit bewirkt wird. Wenn das Signal in mV gemessen wird, dann wird bei einem konzentrationsempfindlichen Detektor die Detektorempfindlichkeit in mV/cm³ angegeben und aus dem Verhältnis des Produktes der Peakfläche mit dem korrrigierten Volumenstrom zur Masse berechnet.Wenn das Signal in mV gemessen wird, dann wird bei einem massenstromempfindlichen Detektor die Detektorempfindlichkeit in mV/g angegeben und aus dem Verhältnis der Peakfläche zur Masse berechnet.

Glossar/Chromatografie
Die Temperatur der Detektorzelle bzw. des Detektorsockels. Sie sollte die Endtemperatur des Temperaturprogramms nicht unterschreiten.

Glossar/Chromatografie
Ein differentieller Detektor mißt jede Veränderung der Zusammensetzung desEluats

Glossar/Chromatografie
Die Diffusion beschreibt der Vorgang, Konzentrationsunterschiede innerhalb einer Phase ohne äußere Einwirkung auszugleichen.

Glossar/Chromatografie
Der Diffusionskoeffizient D ist ein Maß, wie schnell sich ein Konzentrationsgefälle innerhalb einer Phase ausgleichen kann. Die Diffusionskoeffizienten sind unterschiedlich für die stationäre Phase und die mobilen Phase. Daher wird dem Diffusionskoeffizienten ein Index beigefügt (S: für stationäre Phase, L: für liquid im Falle einer Flüssigkeit für die stationäre Phase, M: für mobile Phase, G: für Gas im Falle der Gaschromatographie für die mobile Phase)

18. Drift
Glossar/Chromatografie
Eine Drift ist eine kontinuierliche Veränderung des Basisilinienrauschens über einen längeren Zeitraum. Zur Bestimmung wird sie über eine halbe Stunde gemessen und auf eine Stunde extrapoliert.

19. Druck
Glossar/Chromatografie
In einem chromatographischen System unterscheidet man zwischen dem absoluten Druck am Eingang der chromatographischen Säule (Eingangsdruck) und dem absoluten Druck am Ausgang der Säule (Ausgangsdruck). Der Ausgangsdruck stimmt nicht notwendigerweise mit dem Umgebungsdruck (ambient pressure) = dem atmosphärischen Druck außerhalb des chromatographischen Systems überein, z.B. bei einer Kopplung mit einem Massenspektrometer. (Der Druck wird mit mit dem Buchstaben p (pressure) abgekürzt und enthält die Indices a (ambient: Umgebungsdruck), i (initial: Eingangsdruck), o(outlet: Ausgangsdruck)

Glossar/Chromatografie
Der Druckabfall ist die Differenz zwischen Eingangs- und Ausgangsdruck.

<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 Nächste > Ende >>
 
  Top
LogIn